3. Liga

Aufstieg: 1. FC Magdeburg kehrt mit 3:0 gegen Zwickau in die 2. Liga zurück

Der 1. FC Magdeburg ist zurück in der 2. Liga. Nach einem 3:0 über den FSV Zwickau ist der Aufstieg auch rechnerisch perfekt. Hier können Sie den Spielverlauf noch einmal im Ticker-Protokoll nachlesen.

Aktualisiert: 24.04.2022, 16:28
Die Aufstiegsfeier naht: Zur Halbzeit führt Magdeburg mit 2:0 gegen den FSV Zwickau.
Die Aufstiegsfeier naht: Zur Halbzeit führt Magdeburg mit 2:0 gegen den FSV Zwickau. Foto: imago images/Hartmut Bösener

Magdeburg/DUR/slo – Der 1. FC Magdeburg ist zurück in der 2. Bundesliga. Mit einem souveränen 3:0 über den FSV Zwickau machten die Magdeburger auch die Drittliga-Meisterschaft perfekt.

Den umfangreichen Spielbericht zum Aufstiegs-Sieg des FCM finden Sie hier!

Nach dem Spiel: Gefühlt alle Fans sind auf dem Rasen und feiern mit ihrem Team. Der Sieg heute und der Aufstieg sind vor allem eins: verdient.

90. Minute: AUUUUUUUS! Das Spiel ist vorbei und Magdeburg ist aufgestiegen! Die Fans stürmen das Spielfeld. Jetzt kennt die Party keine Grenzen mehr.

88. Minute: TOOOOOOOOOOR für den FCM. Kai Brünker wird mit einem langen Ball freigespielt, zieht am Zwickauer Keeper vorbei und trifft.

85. Minute: Die letzten Wechsel beim FCM: Brünker und Malachowski kommen, dafür gehen Atik und Krempicki.

81. Minute: Noch zehn Minuten bis zur großen Aufstiegsparty - da legen wir uns jetzt mal fest. Die große Frage ist, bleibt es beim 2:0, oder gelingt einem Team noch ein Tor? Richtig zwingend sind derzeit beide Offensiven nicht.

75. Minute: Zwickau lässt nicht locker. Gomez tankt sich auf rechts durch, doch Bittroff rettet per Kopf zur Ecke. Die bleibt dann harmlos

72. Minute: Doppelwechsel beim FCM: Kwarteng und Ito kommen für Schuler und Rieckmann.

70. Minute: Magdeburg spielt das hier höchst souverän herunter, wenn auch nicht mehr mit dem Strurm und Drang der ersten Hälfte. Hinten muss der Fast-Aufsteiger aber vorsichtg sein, denn Zwickau arbeitet am Anschlusstor. Gerade muss Reimann eine Kopfball-Bogenlampe von Göbel entschärfen.

63. Minute: Die Zwickauer zeigen, dass sie hier nicht nur Partygäste sein wollen. gleich zwei Mal hat die Magdeburger Defensive Glück. Gerade scheitert Gomez völlig frei am starken Reimann.

58. Minute: Nächste gute Chance für Magdeburg. Conde zirkelt einen Freistoß zentral aus gut 20 Metern über die Mauer. Zwickaus Keeper Brinkies lenkt den Ball über die Latte.

53. Minute: Der FCM meldet sich aber postwendend zurück. Krempici bekommt den Ball von rechts und schießt direkt - Außennetz!

51. Minute: Hui, das war knapp! Zwickau hat viel zu viel Platz, zuerst kann König abziehen, sein abgeblockter Schuss kommt über Umwege zu Göbel, der die Kugel direkt vor Reimann aber über das Tor lenkt.

47. Minute: Während der 1. FC Magdeburg beim Super-Sport-Sonntag sein Soll bisher erfüllt, haben es die SCM-Handballer leider nicht geschafft. Das Pokalfinale gegen Kiel geht mit 21:28 verloren.

46. Minute: Der FCM startet mit einem Wechsel in die zweite Halbzeit. Conteh kommt für Torschütze Ceka ins Spiel.

Halbzeit: Liebe FCM-Fans, wenn das Aufstiegs-Getränk noch nicht im Kühlschrank steht, holen Sie das unbedingt nach. Denn hier sieht alles nach Aufstieg aus. Der überlegene FCM führt verdient mit 2:0 gegen den FSV Zwickau. Spielen die Magdeburger weiter so konzentriert, wird kurz vor 16 Uhr gefeiert!

45. Minute: Der FCM hat hier Lust auf Fußballfest! Krempicki verpasst eine Hereingabe von Conde nur knapp. Danach ist Pause!

43. Minute: Wie schon nach dem 1:0 qualmt es im FCM-Block kräftig. Heute zahlt der Verein die Strafe aber wohl freiwillig.

40. Minute: TOOOOOOOOOR für Madeburg. Und der Freistoß ist drin. Einfach mal rotzfrech flach an den kurzen Pfosten. Zwei Kontakte, und da ist der Ball drin. 2:0. Am Ende war es wohl ein Eigentor des Zwickauers Frick, nachdem vorher zwei Magdeburger knapp verpassten oder zumindest nicht entscheidend dran waren. Auch wenn im Stadion Freistoß-Schütze Baris Atik als Torschütze gefeiert wird.

39. Minute: Erste grelbe Karte des Spiels für den Zwickauer Hauptmann, der Atik am Strafraum auflaufen lässt. Es gibt Freistoß von der linken Strafraumseite.

36. Minute: Die nächste gute Chance. Doch Cekas Kopfball aus spitzem Winkel fliegt am Tor vorbei. Magdeburg hat das hier komplett im Griff, Zwickau findet abgesehen vom Lattentreffer zu Beginn offensiv nicht statt.

29. Minute: Immer wieder Bais Atik, den die Zwickauer Abwehr gar nicht in den Griff bekommt. Auch jetzt ist der wohl beste Offensivspieler der Liga nur durch ein Foul kurz vor dem Strafraum zu stoppen. Den fällig Freistoß setzt Atik aber selbst rund einen Meter über das Tor.

23. Minute: TOOOOOOOR für den FCM. Atik dribbelt sich durch den halben Zwickauer Strafraum und sieht dann den völlig freien Ceka. Der dreht sich und trifft wunderbar ins linke Eck!

20. Minute: Nach Rieckmanns Pfostenkracher hat sich die Partie ein wenig beruhigt. Jetzt gibt es mal wieder einen Abschluss. Doch Schulers Kopfball nach Halbfeld-Flanke von Conde ist zu harmlos, um Brinkies in Schwierigkeiten zu bringen.

15. Minute: Wenn es so weiter geht, ist der Super-Sport-Sonntag in Magdeburg übrigens perfekt. Der FCM spielt hier klar auf Sieg - und in Hamburg hat der SCM zur Halbzeit des Pokalfinales im Handball die Nase vorn: 13:12 gegen Kiel!

12. Minute: Starker Beginn der Magdeburger, die keinen Zweifel daran lassen, dass sie hier heute mit einem Sieg aufsteigen wollen. Jetzt ist es Rieckmann, der den Ball aus knapp 20 Metern an den Pfosten schießt.

6. Minute: Und wieder die Riesenchance für Magdeburg! Krempicki tanzt an zwei Zwickauern vorbei und bedient dann Ceka rechts im Strafraum. Der geht am Keeper vorbei, danach ist sein Schuss aber nicht konsequent genug, ein Zwickauer kann auf der Linie retten.

4. Minute: Und im Gegenzug die Riesenchance für Zwickau: Der FCM bekommt den Ball nicht weg, so dass König abschließen kann, der Ball geht springt von der Latte ins aus. Glück für die Magdeburger.

3. Minute: Riesenchance für den FCM. Atik hebt den Ball fast von der Mittellinie in den Laut von Schuler. Dessen Heber über Keeper Brinkies landet aber auf dem Tornetz.

Anpfiff: Das Spiel geht los. Magdeburg spielt in blau-weiß auf die eigene Kurve zu. Die Gäste spielen ganz in rot.

Vor dem Spiel: Auf dem Mittelkreis liegt das überdimensionale Trikot mit der Nummer 9 von Joachim Streich. "Achim, du wirst uns im Herzen bleiben - für immer" steht auf den Stadionbanden. Und das ganze Stadion erhebt sich für eine Schweigeminute. Denn ein Platz im Stadion bleibt leer - der von Joachim Streich.

Auch die Fans des FCM ehren die Club-Legende mit einer großen Choreo.

Vor dem Spiel: Gleich gehts los und das Stadion ist (fast) komplett blau-weiß. Die Kulisse ist gigantisch. Parallel spielen übrigens die Handballer des SCM um den Pokalsieg. Aktuell läuft der SCM aber einem Rückstand gegen Kiel hinterher.

Vor dem Spiel: Und so spielen die Gäste aus Zwickau: Brinkies - Hauptmann, Frick, Reinthaler, Butzen - P. Göbel, Könnecke, Schikora, Horn - Starke, König

Vor dem Spiel: Diese Elf soll den Aufstieg heute perfekt machen: Reimann - Obermair, T. Müller, Bittroff, Bell Bell - Riekmann, Condé, Krempicki - Ceka, Schuler, Atik.

Auf der Bank sitzen: Kruth - Burger, Sechelmann, T. Ito, Kwarteng, Malachoski und Brünker.

Vor dem Spiel: Das Stadion wird heute erwartungsgemäß voll. Alle 26.300 Karten für den Heim-Bereich sind restlos ausverkauft. Und auch der Gästeblock wird wohl nicht leer bleiben.

Vor dem Spiel: Bevor das Spiel los geht, wird es im Stadion zunächst erst einmal emotional. Denn es ist das erste Heimspiel ohne Club-Legende Joachim Streich. Verein und Fans wollen sich vor Spielbeginn noch einmal würdig verabschieden.

Vor dem Spiel: Die Gäste können ohne großen Druck anreisen. Zwickau hat als Tabellenzehner zehn Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Bei nur noch drei Spielen heißt das: Der Klassenerhalt ist gesichert. Allerdings hat Zwickau am Donnerstag einen herben Rückschlag verkraften müssen. Im Halbfinale des Sachsenpokals setzte es bei Chemie Leipzig eine Niederlage. Der DFB-Pokal 2022/23 findet somit ohne Zwickau statt.

Vor dem Spiel: Die Ausgangssituation ist klar: Ein Punkt, und der Aufstieg ist den Magdeburgern auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Ein Sieg, und der FCM ist auch nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.