Verkehrsmanagementzentrale Wie Niedersachsen den Verkehr im Blick behält
Seit mehr als 20 Jahren überwacht eine Zentrale den Verkehr in Niedersachsen und informiert über Staus und Störungen. Sie soll die Mobilität künftig noch besser steuern.

Hannover - Bei Staus, Unfällen und Großereignissen soll der Verkehr in Niedersachsen künftig schneller und gezielter gesteuert werden. Dafür haben Landesregierung, Polizei und die Region Hannover einen Kooperationsvertrag für das Verkehrsmanagement unterzeichnet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit weiterzuentwickeln und zu stärken, wie das Verkehrsministerium mitteilte.
Kern der Vereinbarung ist die Weiterentwicklung der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen/Region Hannover. Sie übernimmt bereits heute landesweit Aufgaben wie die Verkehrslenkung bei Störungen und Großveranstaltungen sowie die Information der Verkehrsteilnehmenden. Künftig sollen insbesondere der öffentliche Nahverkehr sowie alternative Mobilitätsangebote noch stärker in das Verkehrsmanagement eingebunden werden.
Das sagt die Landesregierung
Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) sprach von einem Schritt hin zu intelligenter und ressourcenschonender Mobilität. Innenministerin Daniela Behrens (SPD) betonte, die neue Kooperation schaffe die Grundlage für ein sichereres und effizienteres Verkehrsmanagement in Niedersachsen.