1. MZ.de
  2. >
  3. Panorama
  4. >
  5. Ausstellungen: Wie Museen Modersohn-Becker als Ausnahmekünstlerin ehren

Eil

Ausstellungen Wie Museen Modersohn-Becker als Ausnahmekünstlerin ehren

Mit Mut und Farbe kämpfte Paula Modersohn-Becker um Anerkennung als Malerin. Längst hat sie ihren Durchbruch geschafft. Zu ihrem 150. Geburtstag kommt der Künstlerin eine besondere Ehre zu.

Von dpa 04.02.2026, 15:00
Mehrere Museen widmen der Künstlerin eine Ausstellung zu ihrem 150. Geburtstag. (Archivbild)
Mehrere Museen widmen der Künstlerin eine Ausstellung zu ihrem 150. Geburtstag. (Archivbild) Sina Schuldt/dpa

Bremen/Worpswede - Zwei neue Ausstellungen erinnern an Leben, Werk und Wirkung der Künstlerin Paula Modersohn-Becker. „Ihr Einfluss auf die Kunstwelt und ihre Inspiration sind unschätzbar“, teilten die Worpsweder Museen mit. Die Museen in dem Künstlerdorf und das Paula-Modersohn-Becker-Museum in Bremen ehren die Malerin damit zum 150. Geburtstag. 

Worum es in den Ausstellungen geht 

Die Ausstellung „Becoming Paula“ im Paula-Modersohn-Becker-Museum in Bremen zeigt vom 8. Februar bis 13. September 2026, wie die Künstlerin schon als junge Malerin ihren eigenen Weg ging und sich davon auch später nicht abbringen ließ. 

In den Worpsweder Museen knüpft „Impuls Paula“ vom 7. Februar bis 1. November 2026 an den Ort an, an dem die Malerin lange lebte und arbeitete. In vier Museen wird die Wirkung ihrer Werke auf Künstlerinnen und Künstler gezeigt. Mal geht es um Porträts, mal um den Blick auf Körper, mal um Gestaltung und Rollenbilder. So soll auch sichtbar werden, wie ihre Kunst bis heute Menschen inspiriert. 

Auch eine Arte-Dokumentation (Ausstrahlung am 8. Februar) und ein Kinofilm nähern sich der Künstlerin und ihrer Wirkung. Der Film ist ab Spätsommer bundesweit in den Kinos zu sehen. 

Eine der ersten professionellen Künstlerinnen Deutschlands 

Paula Modersohn-Becker wurde am 8. Februar 1876 in Dresden geboren und war eine der ersten Frauen in Deutschland, die ein Leben als professionelle Künstlerin führte. Sie gilt als Pionierin der Moderne und der weiblichen Selbstbestimmung. 

In zehn Jahren fertigte sie etwa 750 Gemälde und 2.000 Zeichnungen an. Viele Werke stammen aus ihrer Zeit im Künstlerdorf Worpswede. Weit mehr als hundert Jahre nach ihrem Tod im Jahr 1907 findet Paula Modersohn-Becker auch international Anerkennung.