Hohe Haftstrafe

Tierquäler muss lange ins Gefängnis, weil er Hündin die Schnauze zugeklebte

Charleston - Gerechtigkeit für Hündin Caitlyn: Ihr ehemaliger Besitzer muss wegen Tierquälerei fünf Jahre ins Gefängnis.

Gerechtigkeit für Caitlyn: Rund zwei Jahre nachdem die Fotos der schwer verletzten Hündin um die Welt gingen, ist ihr ehemaliges Herrchen (43) nun zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden.

Rückblick: Weil ihr Bellen ihn nervte, klebte ein 43-jähriger aus Charleston seiner Staffordshire-Bullterrier-Dame Caitlyn im Mai 2015 die Schnauze mit  Isolierband zu. Anschließend kettete er das Tier vor seinem Haus an.

Caitlyn konnte sich nach zwei Tagen losreißen und ihrem Peiniger entkommen. Als Fußgänger das verstörte Tier fanden, war seine Zunge bereits schwarz angelaufen. Das Klebeband hatte die Blutzirkulation abgeklemmt. Ein Teil der Zunge musste Caitlyn entfernt werden. Für ihren ehemaligen Besitzer hatte sein Verhalten nun ein Nachspiel.

Der Amerikaner wurde im US-Bundesstaat South Carolina zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Der Richter hätte laut Nachrichtensender „WDTN“ lieber eine noch höhere Strafe verhängt.

Nur einen Tag zuvor hatte sich der Tierquäler bereits wegen illegalem Drogen- und Schusswaffenbesitzes vor Gericht verantworten müssen. Das Urteil: 15 Jahre Haft.

Hündin Caitlyn geht es nach diversen medizinischen Behandlungen mittlerweile schon viel besser. Sie erholt sich weiter in der Obhut einer neuen, liebevollen Familie, wie die Charleston Animal Society berichtet. (mz)