Schlagerbranche Howard Carpendale erstmals an der Spitze der Album-Charts
Howard Carpendale gelingt nach mehr als 60 Bühnenjahren erstmals der Sprung an die Spitze der deutschen Album-Charts – und das mit einer Mischung aus Klassikern und neuen Songs.

Baden-Baden - Schlagerstar Howard Carpendale hat sich zu seinem 80. Geburtstag nachträglich selbst das schönste Geschenk gemacht: Zum ersten Mal in seiner 60-jährigen Bühnenkarriere erobert er Platz eins der Offiziellen Deutschen Album-Charts, wie GfK Entertainment mitteilte. Sein neues Album „Zeitlos“, das sowohl Neueinspielungen seiner größten Hits als auch neue Songs enthält, markiert außerdem seine zehnte Top-5-Platte.
Platz eins war Carpendale, der im Januar 80 Jahre alt wurde und in diesem Jahr seine Abschieds-Tournee durch Deutschland plant, bisher hierzulande den Angaben zufolge noch nie gelungen - weder in den Single-Charts noch in den Album-Charts. Insgesamt war der gebürtige Südafrikaner demnach aber bereits 1.140-mal mit Singles und Alben in den Top 100 vertreten.
Taylor Swift feiert zweiten Nummer-eins-Hit in Deutschland
Auf den weiteren Plätzen der Album-Charts dominieren Rock- und Indie-Künstler. Das Post-Hardcore-Trio Fjørt landet mit „Belle époque“ auf Platz zwei, gefolgt von den Indie-Folkern Mumford & Sons mit „Prizefighter“ (Platz drei). Weitere Neuzugänge in den Top 10 sind die Ruhrpott-Band Der Butterwegge („Liebe & Revolte“, Platz fünf), die Supergroup Universum25 („Die Maschinen wollen leben“, Platz acht) und die Crossover-Pioniere von Clawfinger („Before We All Die“, Platz neun). Rapper Crystal F steigt mit „Fiebertrauma“ auf Platz sechs ein.
In den Single-Charts feiert Taylor Swift ihren zweiten Nummer-eins-Hit in Deutschland. Ihr Song „Opalite“ erobert die Spitze, während ihr Überhit „The Fate Of Ophelia“ auf Platz drei bleibt. Dank Zara Larsson („Lush Life“, Platz zwei), Raye („Where Is My Husband!“, Platz vier) und HUNTR/X („Golden“, Platz fünf) dominieren weibliche Stars die Top 5.
Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ermittelt und decken rund 90 Prozent der Musikverkäufe ab. Sie basieren den Angaben zufolge auf den Verkaufs- und Nutzungsdaten von etwa 2.600 Händlern, darunter stationäre Shops, Download-Portale, Streaming-Plattformen und E-Commerce-Anbieter.