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Fußball-Bundesliga „Sind andere Mannschaft“: Leipzig bereit für Bayern-Revanche

Mit 0:6 startete RB Leipzig bei Bayern München in die Saison. Am Samstag kommt es zum Rückspiel - und die Sachsen sind sich sicher: Es wird ein anderes Spiel.

Von dpa 15.01.2026, 06:15
Er lässt die Muskeln spielen: Leipzigs Abwehrchef Willi Orban.
Er lässt die Muskeln spielen: Leipzigs Abwehrchef Willi Orban. Jan Woitas/dpa

Leipzig - Das größte Debakel der Bundesliga-Geschichte von RB Leipzig hat Willi Orban noch lange nicht vergessen. „Natürlich willst du ein Stück weit zeigen, dass du es besser kannst“, sagte der Abwehrchef der Sachsen mit Blick auf die Revanche gegen Bayern München.

Zum Start in die neue Saison hatte es in München ein 0:6 gesetzt. „Nun geht es von null los und wir spielen zu Hause. Deswegen ist es ein Stück weit einfacher, als in München zu spielen. Wir wollen alles reinhauen und schauen, wo wir stehen“, meinte Orban. Durch das 2:0 gegen Freiburg - entschieden durch zwei Standards binnen drei Minuten - sehen sich die Sachsen bestens gerüstet für den Bundesliga-Hit am Samstag (18.30 Uhr/Sky).

Gereifte Mannschaft

Dass es nicht wieder eine Lehrstunde gibt, steht für David Raum außer Frage. „Wir sind eine ganz andere Mannschaft, nicht nur personell“, sagte der Kapitän. „Wir sind gereift, haben noch mal mehr Abläufe gegen den Ball, aber auch mit dem Ball. Wir sind insgesamt mutiger.“

Nachgelassen haben die Bayern allerdings auch nicht gerade. Am Mittwoch schlossen sie die Hinrunde mit der besten Bilanz in der Geschichte der Bundesliga ab. Durch das 3:1 in Köln übertraf der Rekordmeister mit 47 Punkten dank der besseren Tordifferenz seine eigene Bestmarke aus der Saison 2013/14. Der Vorsprung vor Verfolger Dortmund beträgt elf Punkte, auf den Dritten Leipzig sind es schon 15 Zähler.

Schwerpunkt Standards

Leipzig hat sich dennoch weiterentwickelt, hat die Naivität aus dem ersten Spieltag schnell abgelegt. Die Mannschaft hat das System von Trainer Ole Werner verinnerlicht, hat sich vor allem im Vergleich zur Vorsaison taktisch deutlich verbessert.

Im Wintercamp in Portugal hat man die Arbeit an Standardsituationen intensiviert, was gegen Freiburg direkt fruchtete. Man bereite Dinge akribisch vor, sagte Werner: „Am Ende ist es trotzdem die Entscheidung der Spieler und auch die Qualität der Spieler auf dem Platz, die den Unterschied macht.“ Und der soll am Samstag geringer als noch zu Saisonbeginn sein.