Landtagswahl 2026 Schulze: „Möchte nicht irgendwie reingeschoben werden“
CDU-Landeschef Schulze sieht keinen Grund für einen vorzeitigen Wechsel an der Regierungsspitze. Stattdessen reagiert er auf Kritik an seiner Bekanntheit.

Magdeburg - Der designierte CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Sven Schulze, hat das Vorgehen von Ministerpräsident Reiner Haseloff verteidigt, nicht vor Ende seiner Amtszeit Platz für einen Nachfolger zu machen. „Es gibt überhaupt keinen Grund, dass er jetzt von Bord geht“, sagte Schulze der „Wirtschaftswoche“. „Wir betreiben keine politischen Spielchen.“ Schulze sagte, er wolle im September kommenden Jahres bei der Landtagswahl von den Menschen gewählt werden - „und nicht zwischendurch irgendwie reingeschoben werden“.
Auf den Vorwurf, noch zu wenig bekannt zu sein, sagte Schulze, dass Haseloff dies bei seiner ersten Kandidatur 2011 auch gewesen sei. Haseloff hatte Anfang August angekündigt, nicht für eine weitere Amtszeit als Ministerpräsident kandidieren zu wollen. Stattdessen wolle er den Weg für CDU-Landeschef und Wirtschaftsminister Schulze freimachen.
Die CDU will offiziell im November über die Listenaufstellung zur Landtagswahl am 6. September 2026 entscheiden.