Frauen-Bundesliga Popp-Nachfolgerin? Stürmerin Hoffmann geht nach Wolfsburg
Der VfL Wolfsburg hat eine neue Stürmerin, Nationalspielerin Giovanna Hoffmann kommt aus Leipzig. Wird sie Ersatz für Alexandra Popp?

Wolfsburg - Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat Giovanna Hoffmann verpflichtet - als Nachfolgerin für Alexandra Popp? Die Olympiasiegerin hat bei den Vizemeisterinnen noch einen Vertrag bis Sommer 2026 - und ringt mit sich und ihren Möglichkeiten. Die frühere Nationalmannschafts-Kapitänin wird unter anderem mit dem potenziellen Zweitliga-Aufsteiger Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Popp ist in Witten vor den Toren Dortmunds geboren und im Ruhrgebiet aufgewachsen.Ihre potenzielle Nachfolgerin Giovanna Hoffmann kommt im Sommer vom Konkurrenten RB Leipzig zu den Vizemeisterinnen aus Niedersachen. Die Nationalspielerin erhält bei den Wölfinnen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. „Der VfL Wolfsburg ist seit Jahren eine feste Größe im europäischen Fußball. Eine Chance wie diese bekommt man vielleicht kein zweites Mal“, sagte Hoffmann. Derzeit fehlt die 27-Jährige der Nationalmannschaft mit einem Kreuzbandriss, hatte aber zuletzt Lea Schüller als Sturmspitze verdrängt. „Ich arbeite hart daran, schnellstmöglich wieder zu 100 Prozent fit zu sein“, so Hoffmann.
Popp redet offen über Dortmund
Zu ihrer Zukunft hat Popp zurzeit verschiedene Gedanken. „Ich würde ja nicht über den BVB reden, wenn's nichts für mich wäre. Stand heute gibt es vier Optionen: 1. beim VfL Wolfsburg verlängern, 2. zum BVB wechseln, 3. ins Ausland gehen, 4. aufhören“, sagte sie im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“ des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund.
Von daher könnte es durchaus sein, dass die zwölfmalige Nationalspielerin Hoffmann die Popp-Rolle bei den Wolfsburgerinnen einnehmen soll. „Wir freuen uns sehr, mit Gio eine international erfahrene Top-Stürmerin ablösefrei verpflichtet zu haben, die zuletzt bei der Europameisterschaft 2025 in der Schweiz ihre Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat“, erklärte der scheidende Direktor Frauenfußball, Ralf Kellermann, in einer Mitteilung.
„Mit ihrer Mentalität und ihrer körperlichen Präsenz passt sie hervorragend zum VfL Wolfsburg. Nach ihrer schweren Verletzung werden wir ihr die nötige Zeit geben, um sich hier zu integrieren und Schritt für Schritt wieder zu ihrem alten Leistungsniveau zurückzufinden“, meinte Kellermann.