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E-Mobilität auf dem Land Netz von E-Bike-„Ladepünktchen“ in der Altmark wächst

Fahrräder mit Elektroantrieb sind beliebt wie nie. In der dünn besiedelten Altmark haben sich ganz unterschiedliche Orte zu „Ladepünktchen“ gemacht. Und es werden immer mehr.

Von dpa 30.08.2025, 09:35
E-Bikes sind beliebt. In der Altmark gibt es fürs Aufladen „Ladepünktchen“. (Archivbild)
E-Bikes sind beliebt. In der Altmark gibt es fürs Aufladen „Ladepünktchen“. (Archivbild) Arne Dedert/dpa

Tangermünde - Urlauber, Ausflügler und Pendler in der Altmark können an immer mehr Orten unkompliziert ihre E-Bikes aufladen. Das seit Anfang 2023 laufende Infrastrukturprojekt „Ladepünktchen“ zählt im Norden Sachsen-Anhalts inzwischen 106 Stationen, wie der koordinierende Verein „AltmarkMacher“ in Tangermünde (Landkreis Stendal) mitteilte.

120. „Ladepünktchen“ ist Schlusspunkt 

Neuestes Mitglied im „Ladepünktchen“-Verbund ist demnach das Schwimmbad in Kunrau im Altmarkkreis Salzwedel. Nach Angaben des Vereins soll das Projekt bei 120 Ladepunkten sein Ende finden. 

Bei den „Ladepünktchen“ handelt es sich um unterschiedliche Orte, wo gegen eine Spende der E-Bike-Akku aufgeladen werden kann, wie es hieß. Touristiker, Gastronomen, Geschäftsinhaber, Unternehmer, Kirchen, Kommunen und Privatpersonen müssten dafür nur auf eigenen Wunsch ein vom Verein zur Verfügung gestelltes Schild anbringen und Steckdosen bereitstellen. 

Seit 2021 läuft das erfolgreiche Projekt bereits im Landkreis Lüchow-Dannenberg im niedersächsischen Wendland, das an den Altmarkkreis Salzwedel angrenzt. Das Projekt soll den E-Bike-Tourismus ankurbeln. Generell ist die flache, ländlich geprägte und dünn besiedelte Altmark bei Fahrradfahrern beliebt.