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Fußball-Bundesliga Milosevic im Wartestand: Noch kein Startelfdebut für Werder

Jovan Milosevic soll Werder Bremens Harmlosigkeit im Angriff beheben. Doch der Winterzugang aus Stuttgart muss sich noch gedulden, ehe er das erste Mal von Beginn an für seinen neuen Verein spielt.

Von dpa 15.01.2026, 11:44
Muss derzeit viel erklären: Werders Cheftrainer Horst Steffen.
Muss derzeit viel erklären: Werders Cheftrainer Horst Steffen. Bernd Thissen/dpa

Bremen - Werders Sturm-Hoffnung Jovan Milosevic muss nach Angaben seines Trainers Horst Steffen noch auf sein Startelf-Debüt bei den Bremern in der Fußball-Bundesliga warten. Auch im Spiel am Freitag (20.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt wird der 20 Jahre alte Serbe zunächst auf der Bank sitzen. 

„Aktuell sehe ich das noch so, dass ich das Gefühl habe, er ist ein guter Spieler, der reinkommt, der dann noch mal unseren Sturm beleben und gegebenenfalls eben auch treffen kann“, sagte Steffen bei der Spieltags-Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel gegen die Hessen. „Ich glaube, dass ein bisschen Eingewöhnungszeit da sein wird“, ergänzte er. Der Neuzugang müsse sich mit den Abläufen noch auseinandersetzen.

Vorerst Einwechselspieler

Milosevic hatte seine Premiere im Werder-Trikot am Dienstag beim 0:3 bei Borussia Dortmund erlebt. Er war in der 69. Minute für Marco Grüll ins Spiel gekommen. 

Die Bremer haben Milosevic vom Liga-Rivalen VfB Stuttgart bis zum Saisonende ausgeliehen. Die vergangene Hinrunde hatte er in der ersten serbischen Liga bei Partizan Belgrad auf Leihbasis gespielt. In 17 Spielen traf er zwölfmal.

Werder seit sechs Spielen ohne Sieg

Werder hofft, dass er in der Bundesliga-Rückrunde die Probleme im Angriff lösen kann. Der vor der Saison ausgeliehene Victor Boniface erfüllte die Erwartungen nicht und wird nach einer Knie-Operation nicht für die Bremer auf dem Platz stehen.

Die Norddeutschen blieben in den vergangenen sechs Spielen ohne Sieg bei vier Niederlagen und zwei Remis. In vier Spielen gelang ihnen kein Treffer. Vor dem ersten Rückrunden-Spieltag haben sie nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegations-Platz, haben allerdings noch einen Nachholspiel am 27. Januar gegen die TSG Hoffenheim.