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Enthüllt!

Margot Honecker heimliche Affären sie betrog Ehemann Erich

Berlin - Jahrezehntelang wurde die Affären-Akte Margot Honeckers unter Verschluss gehalten.

05.04.2018, 09:30
Erich Honecker und seine Frau Margot.
Erich Honecker und seine Frau Margot. imago stock&people

Erich und Margot Honecker waren das Vorzeigepaar der DDR. Bis zu ihrem Tod vor zwei Jahren in Chile behauptete Margot, ihrem Erich immer die Treue gehalten zu haben. Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, soll die einstige First-Lady dem Ehebett jedoch mehr als einmal abtrünnig geworden sein.

Verwunderlich scheint dies nicht, glaubt man den Gerüchten, die um die 1953 geschlossene Ehe kursierten. Denn zwischen dem Generalsekretär und seiner 15 Jahre jüngeren Ehefrau soll es immer wieder heftig gekriselt haben.

Margot Honecker und ihre Affären - ein streng gehütetes Geheimnis

Margot, so wurde hinter vorgehaltener Hand getuschelt, habe zahlreiche Affären gepflegt. Liebschaften, die nie der Öffentlichkeit bekannt wurden, denn das Privatleben der Honeckers blieb stets unter Verschluss.

Doch einer wollte es laut „Berliner Zeitung“ genau wissen: Stasi-Chef Erich Mielke. Dieser soll laut Bericht brisantes Material über die Honeckers gehortet haben. Wohl um die sensiblen Informationen gegebenenfalls als Erpressungsmaterial verwenden zu können, wie Stasi-Historiker vermuten.

Das steht in Margot Honeckers Affären-Akte

Der „Berliner Zeitung“ liegen die intimen Stasi-Akten Margot Honeckers vor. In den Berichten aus den 60er-Jahren schreibt ein IM offen über Margot Honeckers außereheliche Affären. Zu der Zeit war sie noch Bildungsministerin, Erich Sicherheitssekretär - und damit Mielkes Vorgesetzter.

Laut IM-Akte hat sich Margot heimlich mit einem ihrer Mitarbeiter, der im Bericht nur „Klaus“ genannt wird, getroffen. Jeden Tag zwischen 17 und 18 Uhr in Margots Zimmer - „bei einer Tasse Kaffee“, wie es heißt.

Margot Honecker fuhr ihre Affäre nach Hause

Doch „Klaus“ war nicht nur für Margot, sondern auch für die Stasi von Interesse. Denn der Liebhaber reiste des öfteren in die BRD und pflegt eine enge Verbindung zu „Zeit“-Journalistin Marion Gräfin Dönhoff.

Margot scheint das nicht zu stören. In ihrer Akte vermerkt IM „Kurt“: „Er wird abends oft von ihr im Wagen nach Hause gefahren, so dass es bereits Gerede unter den stellvertretenden Ministern gibt.“

„Kurt“ war nicht Margot Honeckers einzige Affäre

1964 lädt Margot ihren „Klaus“ zu einem Jagdausflug zu Ehren ihres 37. Geburtstages ein. Ehemann Erich ist abwesend. Zum Eklat kommt es dennoch, denn „Klaus“ sucht Margots Nähe. Am nächsten Tag droht man ihm mit dem Rauswurf im Bildungsministerium, sollte er Margot weiterhin Avancen machen.

Doch die Affäre dauert an. Und laut IM „Kurt“ ist „Klaus“ nicht die einzige Affäre von Frau Honecker. „Margot ist sehr berechnend. Sie kommt mir vor wie Katharina die Große. Sie hat viel für Männer übrig, aber sie ist dabei sehr vorsichtig.“ Und weiter: „Sie nimmt sich nur die, von denen sie weiß, dass es nie herauskommt. Dann müssen die Umstände noch sehr günstig sein: Hotel oder Ausland.“

IM „Kurt“ gibt zudem an, eine ehemalige Liebschaft Margots persönlich zu kennen. Dieser sei ihr vollkommen hörig und passe perfekt in das Beute-Schema Margots. „Sie würde nur Leute nehmen, die ihr ziemlich untertan sind. Nicht politisch, aber menschlich“, so IM „Kurt“. (mz/agy)