Winterwetter Linke fordert THW-Einsatz gegen Eisglätte in Berlin
In Berlin bleibt es kalt und glatt. Die Linke-Spitzenkandidatin ist dafür, das THW beim Räumen und Streuen einzusetzen - und konsequent gegen Vermieter vorzugehen, die ihre Pflichten verletzen.

Berlin - Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp hat angesichts der anhaltenden Eisglätte schnelle Hilfe für die Bezirke gefordert und mehr Bußgelder gegen Vermieter, die Gehwege nicht räumen. „Jetzt muss entschieden und gehandelt werden, nicht morgen und nicht nächste Woche“, sagte sie auf dpa-Anfrage.
„Dazu gehört der sofortige Einsatz des Technischen Hilfswerks zur Unterstützung der Räum- und Streuarbeiten und ein klares Versprechen an die Bezirke, sie bei Kontrollen personell und organisatorisch zu stärken.“
Räumpflicht wird oft ignoriert
Appelle machten keine Bürgersteige wieder begehbar, sagte Eralp. „Es braucht klare Konsequenzen und spürbare Bußgelder gegen Vermieter, die ihrer Pflicht zum Streuen und Räumen von Schnee und Eis nicht nachkommen.“
„Die Berlinerinnen und Berliner müssen sich darauf verlassen können, dass der Senat in Krisen sofort handelt.“ Genau das sei nicht passiert. „Wertvolle Zeit ist verstrichen, vielerorts sind die Gehwege weiterhin gefährlich glatt“, warnte Eralp. „Besonders ältere und kranke Menschen sind faktisch zu Hause festgesetzt. Das ist nicht hinnehmbar.“