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Landtag Landtagspräsident verbreitet Zuversicht für 2026

Zuversicht lautet der zentrale Begriff in der Neujahrsansprache des sächsischen Landtagspräsidenten. Der Freistaat habe seine besten Zeiten nicht hinter sich.

Von dpa 05.01.2026, 11:19
Sachsens Landtagspräsident Alexander Dierks hat in seiner Neujahrsansprache auch an den Pioniergeist nach dem Mauerfall erinnert (Archivbild)
Sachsens Landtagspräsident Alexander Dierks hat in seiner Neujahrsansprache auch an den Pioniergeist nach dem Mauerfall erinnert (Archivbild) Robert Michael/dpa

Dresden - Sachsens Landtagspräsident Alexander Dierks hat die Bürgerinnen und Bürger im neuen Jahr zum Zusammenhalt aufgefordert und Optimismus verbreitet. Um die großen Herausforderungen des Reformjahres 2026 zu meistern, brauche es Zuversicht und Durchhaltevermögen, sagte der 38-Jährige bei seinem Neujahrsempfang im Parlament. Es gehe darum, den „Rücken geradezumachen“ und in einer entscheidenden Situation gemeinsam zu handeln. 

Dierks sieht bewegtes und entscheidendes Jahr für Sachsen

Dierks sprach von einem bewegten und entscheidenden Jahr für Sachsen. Zukunft ohne Zuversicht sei sinnlos. Er sei der festen Überzeugung, dass es gemeinsam gelingen kann, Zukunft gut zu gestalten. „Es geht darum - gerade in Zeiten wie diesen - die Lasten fair zu verteilen und ein positives Zukunftsbild zu zeichnen“, sagte der CDU-Politiker. Nur dann werde es gelingen, Menschen auf diesem Weg mitzunehmen. Sachsen habe seine besten Zeiten nicht hinter sich. 

Landtagspräsident erinnert an Pioniergeist von 1990

Der Landtagspräsident erinnerte an den Pioniergeist der Nachwendezeit und verglich die Herausforderungen mit einer Bergbesteigung. Es gehe darum, die Menschen zu motivieren und dabei auch nicht zu verschweigen, dass es Mühsal mit sich bringt. Es gelte Kraft zu entfalten, sich mit Wohlwollen zu begegnen und einander nicht den Willen abzusprechen, trotz unterschiedlicher Positionen etwas Gutes für das Land erreichen zu wollen. 

Säulen der Gesellschaft geraten unter Druck

Man erlebe eine Welt, in der sich gerade vieles ändere, sagte der Politiker. Geopolitische Gleichgewichte würden sich verändern, wirtschaftliche Stärkeverhältnisse anpassen. Deutschland sei großen Trends ausgesetzt, die viele Säulen der Gesellschaft infrage stellen oder unter Druck setzen. Es müsse gelingen, die einmalige Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland und des Vereinten Europas kraftvoll zu verteidigen.