Krankheiten Krebs-Behandlungen in Kliniken: Lungenkrebs am häufigsten
In Berlin und Brandenburg wurden 2024 mehrere zehntausend Patienten wegen Krebs stationär behandelt. Welche Krebsarten am häufigsten waren.

Berlin - Lungenkrebs ist bei Krankenhaus-Patienten in Berlin und Brandenburg die häufigste Krebsart. Im Jahr 2024 gab es rund 12.900 Behandlungsfälle in der Hauptstadt, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. In Brandenburg waren es rund 6.700.
In Berlin gab es 2024 den Angaben nach insgesamt rund 85.800 Behandlungsfälle aufgrund von bösartigen Krebsneubildungen, die vollstationär in Kliniken behandelt wurden. Nach Lungenkrebs waren die häufigsten Behandlungen aufgrund von Krebs an lymphatischen und blutbildenden Gewebe (rund 9.000) und an der Brustdrüse (rund 6.600). Knapp die Hälfte der Brustkrebsbehandlungen betraf dabei die Altersgruppe zwischen 45 und 65 Jahren.
Laut Statistikamt gab es 2024 in Brandenburg rund 38.600 vollstationäre Krebsbehandlungen. Auf Platz zwei der Statistik lagen Krebserkrankungen des lymphatischen und blutbildenden Gewebes (rund 4.000), gefolgt von Krebs an der Harnblase (rund 2.900).
Die Statistiker veröffentlichten die Daten anlässlich des Weltkrebstags am Mittwoch (4. Februar).