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Geflügelpest Geflügelpest in Mittelsachsen – Halter sollen Schutz erhöhen

Im Landkreis Mittelsachsen wurde erstmals seit 2021 die Geflügelpest nachgewiesen. Was das für Halterinnen und Halter jetzt bedeutet.

Von dpa 09.01.2026, 09:28
Geflügelpest in Mittelsachsen nachgewiesen – Halter sollen Schutz erhöhen. (Archivbild)
Geflügelpest in Mittelsachsen nachgewiesen – Halter sollen Schutz erhöhen. (Archivbild) Hendrik Schmidt/dpa

Freiberg - Die Geflügelpest hat nun auch den Landkreis Mittelsachsen erreicht. Bei einem Ende vergangenen Jahres in Hartmannsdorf entdeckten toten Schwan sei der Subtyp H5 nachgewiesen worden, teilte das Landratsamt mit. Das gehe aus den Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts hervor. Demnach ist es der erste Fall im Landkreis seit April 2021.

Da es sich hierbei um einen einzelnen Wildvogel handelt, gibt es keine weiteren behördlichen Auflagen. Geflügelhalter sind jedoch zu erhöhten Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen. Geflügel muss unter anderem so gehalten werden, dass kein Kontakt zu Wildvögeln möglich ist. Sollte ein Tier tot gefunden werden, Symptome zeigen oder weniger Eier legen, muss das Veterinäramt informiert werden.

Kleintiermärkte ohne Geflügel

Das Veterinäramt hat entschieden, dass Kleintiermärkte nur ohne Geflügel stattfinden dürfen. Außerdem werden bei Geflügelausstellungen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Halter aus Mittelsachsen begrenzt.