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Wetter Die glatte „Gunda“ wird vertrieben

Mildere Luft lässt die Temperaturen steigen: Die Glatteis-Gefahr lässt nach.

Von dpa Aktualisiert: 12.01.2026, 11:32
Die Glättegefahr lässt nach.
Die Glättegefahr lässt nach. Peter Kneffel/dpa

Offenbach - Das schlimmste Glatteis ist vorüber: Von Westen her kommt mildere Luft. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet damit, dass sich die Glatteis-Situation entspannt. 

Am Montag hält der Dauerforst im Osten und Südosten noch an. „Im Südosten besteht daher voraussichtlich noch bis in die Frühstunden des Dienstags erhöhte Gefahr von gefrierendem Regen und Glatteis“, sagte DWD-Meteorologin Sabine Krüger. 

Glatt ist es nur noch im Osten

Im Osten und Nordosten fällt bis zum Abend eher Schnee. Im Laufe der Nacht geht - mit Ausnahme der unmittelbaren Oder-Neiße-Region - auch dort der Regen in gefrierenden Regen über. „Daher muss dort ab heute Abend mit Glatteis gerechnet werden.“ 

Verantwortlich für die Glätte ist Tief „Gunda“, das von Westen her Schnee und später Regen brachte, der bei eisigen Temperaturen in der Luft oder auf dem Boden gefriert.

Aber auch dort entspannt sich die Lage spätestens am Dienstagvormittag. „Im weiteren Wochenverlauf bleibt es leicht wechselhaft mit gelegentlichem Regen“, sagt der DWD vorher. „Gebietsweise tritt zwar Nachtfrost auf und lokal ist Glätte nicht ganz ausgeschlossen, insgesamt herrscht aber ein mildes Temperaturniveau.“

Zweistellige Pluswerte im Westen

Im Verlauf der Woche wird es wärmer, teilweise steigen die Temperaturen auf zweistellige Werte. Schon am Dienstag liegen die Höchstwerte tagsüber zwischen minus 1 Grad am Oderhaff und bis 13 Grad am Oberrhein. 

In der Nacht zum Mittwoch sinken die Tiefstwerte auf minus 3 Grad am Alpenrand, im Westen bleibt es im Plus bei bis zu 6 Grad. Glättegefahr sieht der DWD dann nur noch an der Oder. Am Mittwoch ist der Frost erst mal vorbei: Die Höchstwerte liegen zwischen 1 Grad an der Oder und 12 Grad am Oberrhein.