Truppenverlegungen BSW kritisiert Übung von Bundeswehr und zivilen Akteuren
Die Bundeswehr übt das Zusammenspiel mit Landkreisen oder Feuerwehren im Ernstfall. Für eine Partei ist das ein No-Go.

Erfurt - Eine Übung der Bundeswehr mit zivilen Akteuren an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen sorgt für Kritik beim Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Diese Übungen seien „nichts anderes als die Vorbereitung auf einen möglichen Krieg – und das mitten in unserer Heimat“, sagte die friedenspolitische Sprecherin des BSW im Thüringer Landtag, Anke Wirsing. Wer Thüringen in die Logistik von Truppenverlegungen einbinde, mache die Orte im Ernstfall zur Zielscheibe.
Übers Wochenende hatte es im Grenzmuseum Schifflersgrund eine Weiterbildung zur zivil-militärischen Zusammenarbeit gegeben. Dabei probten Vertreter von Bundeswehr, Katastrophenschutz, Feuerwehren und Landkreisen unterschiedliche Szenarien im Krisenfall, wie das Landeskommando Brandenburg mitteilte. Unter anderem ging es um die Versorgung von Truppen, wenn diese innerhalb Deutschlands verlegt werden.