Schnelle Hilfe aus der Luft ADAC-Luftretter fliegen 790 Einsätze in Sachsen-Anhalt
Im Notfall ist oft auch Hilfe aus der Luft gefragt. In Sachsen-Anhalt kommt die teils aus Nachbarbundesländern. Die Luftrettung des ADAC wurde hierzulande 2025 aber seltener gerufen.

Magdeburg - Die ADAC-Luftrettung ist voriges Jahr deutlich weniger Einsätze in Sachsen-Anhalt geflogen. Die gelben Hubschrauber leisteten 790 Mal schnelle Hilfe aus der Luft - nach 908 Einsätzen im Jahr 2024, wie der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt informiert.
Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung betreibt nach eigenen Angaben bundesweit mehr als 30 Stationen, allerdings keine in Sachsen-Anhalt selbst. Stattdessen flogen Helikopter aus anderen Bundesländern ein. Am häufigsten sei das die Crew des „Christoph 30“ aus Wolfenbüttel in Niedersachsen gewesen mit 235 Einsätzen, heißt es. Aber auch aus Leipzig, Perleberg (Brandenburg), Jena und Uelzen (Niedersachsen) kam Hilfe aus der Luft.
Das sind die häufigsten Einsatzgründe
Am häufigsten mussten die Luftretter demnach wegen Unfällen starten (31 Prozent), bei etwa jedem vierten Einsatz (26 Prozent) wurden die Helfer zu Herz-Kreislauf-Notfällen wie Herzinfarkten gerufen.
Bundesweit rückten die Hubschrauber der ADAC-Luftrettung 2025 zu fast 49.000 Einsätzen aus. Neben dem ADAC betreibt auch die DRF Luftrettung deutschlandweit Rettungshubschrauber - in Sachsen-Anhalt die Standorte Magdeburg und Halle.