Währungsumstellung am 18. Mai 1990

Währungsumstellung am 18. Mai 1990: Vor 25 Jahren kam die D-Mark in die DDR

Berlin - Als Tag der Einheit feiern die Deutschen den 3. Oktober 1990 - aber faktisch war die Wiedervereinigung schon Monate vorher perfekt: Am 18. Mai vereinbarten Bundesrepublik und DDR eine Wirtschafts- und Währungsunion. Damit wurde zum 1. Juli in Ostdeutschland die DDR-Mark durch die „harte“ D-Mark abgelöst, das planwirtschaftliche Wirtschaftssystem durch die westliche Wirtschaftsordnung ...

18.05.2015, 05:33
Nach langem Schlangestehen vor einer Leipziger Bank freut sich dieser junge Mann über seine D-Mark-Banknoten, aufgenommen am 1.7.1990, der Tag der innerdeutschen Währungsunion.
Nach langem Schlangestehen vor einer Leipziger Bank freut sich dieser junge Mann über seine D-Mark-Banknoten, aufgenommen am 1.7.1990, der Tag der innerdeutschen Währungsunion. dpa

Als Tag der Einheit feiern die Deutschen den 3. Oktober 1990 - aber faktisch war die Wiedervereinigung schon Monate vorher perfekt: Am 18. Mai vereinbarten Bundesrepublik und DDR eine Wirtschafts- und Währungsunion. Damit wurde zum 1. Juli in Ostdeutschland die DDR-Mark durch die „harte“ D-Mark abgelöst, das planwirtschaftliche Wirtschaftssystem durch die westliche Wirtschaftsordnung ersetzt.

Für die DDR mit ihren 17 Millionen Bürgern bedeutete das eine „beispiellose Schocktherapie“, wie der Ökonom Manfred Streit schrieb. Deren Folgen sind auch 25 Jahre danach noch nicht ganz verdaut. Mitte 1990 überwog indes unbändige Freude, dass man endlich angekommen war in der Freiheit - zu der für viele eben auch der freie Zugang zu den bislang unerreichbaren Konsumfreuden des Westens gehörte. Deshalb war die D-Mark 1989/90 schnell ein zentrales Thema der friedlichen Revolution in der DDR geworden.

Demonstrationen für Reisefreiheit oder D-Mark

„Wir sind das Volk“ hieß es zwar anfangs auf den anschwellenden Massendemonstrationen gegen das SED-Regime, von dem auch Reisefreiheit („Wir wollen raus!“) gefordert wurde.
Doch binnen weniger Wochen wandelte sich das Bild: „Gommt die D-Mark, blei'm mir hier, gommt se nich, geh'n mir zu ihr“, hallte es schon kurz nach dem Mauerfall auf den Demonstrationen in Sachsen. Auch die - selbst heute noch - umstrittenen Konditionen der Währungsunion gerieten unter den Druck der Straße: „Eins zu Eins, oder wir werden niemals Eins“, forderten Demonstranten zur Zeit der ersten freien Volkskammerwahl im März 1990 in Ostberlin.

Das Tempo, das vom Fall der Mauer bis zum Einheitsprozess samt Währungsunion angeschlagen wurde, war atemberaubend - für ein Projekt von dieser historischen Bedeutung allemal. Während die Vorbereitung der Europäischen Währungsunion viele Jahr dauerte, wurde die Einführung der D-Mark in der DDR binnen weniger Wochen geplant. Schon im Februar kündigte Bundeskanzler Helmut Kohl das Ziel Währungsunion an, drei Monate später war sie per Staatsvertrag beschlossene Sache - ein dramatischer Schwenk, nachdem bis dahin von einem behutsamen und schrittweisen Übergang von der sozialistischen Planwirtschaft in die Marktwirtschaft und einer allmählichen Annäherung von West und Ost auf dem Weg zu einem gemeinsamen Bundesstaat die Rede war.

Dafür blieb indes keine Zeit: „Allein in den vier Monaten von Oktober 1989 bis Januar 1990 hatten über 300.000 Menschen die DDR verlassen und waren in die Bundesrepublik übergesiedelt“, bilanzierte die Bundesbank im Sommer 1990. „Hätte sich die Wanderungsbewegung fortgesetzt, wären die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen für beide deutschen Staaten unabsehbar gewesen.“ Die Politik zog also die Reißleine - und ignorierte praktisch alle Warnungen, die von Seiten ökonomischer Fachleute vorgebracht wurden.

„Wir halten die rasche Verwirklichung der Währungsunion für das falsche Mittel, um dem Strom von Übersiedlern Einhalt zu gebieten“, warnten die „Fünf Weisen“ des Sachverständigenrates in einem Brief an Kohl. „Es kann nicht Sinn einer Währungsunion sein, die durch jahrzehntelange Misswirtschaft in der DDR aufgeblähten Geldbestände nunmehr im Zuge der Umwandlung in D-Mark in ihrer Kaufkraft aufzuwerten.“ Und weiter schrieben sie: „Es ist wohl unvermeidlich, dass die Einführung der D-Mark bei den Bürgern der DDR die Illusion erwecken muss, mit der Währungsunion sei auch der Anschluss an den Lebensstandard der Bundesrepublik hergestellt.“

Löhne, Renten und Mieten 1:1 umgestellt

Obwohl die DDR-Währung nach landläufiger Auffassung viel weniger wert war, wurden zum 1. Juli 1990 Löhne, Renten und Mieten im Verhältnis 1:1 umgestellt. Für Forderungen und Verbindlichkeiten galt ein grundsätzlicher Tauschkurs von 2:1. In - nach Lebensalter gestaffelten - Grenzen von 2.000 bis 6.000 Mark konnten Guthaben 1:1 getauscht werden. „Eins zu Eins“ folgte keiner ökonomischen Vernunft: „Mangels überzeugender ökonomischer Anhaltspunkte“ habe sich „kein sachlich zwingender Umstellungskurs ermitteln“ lassen, bilanzierte der Ökonom Manfred Streit. „Die Wahl der Umstellungssätze für die Mark der DDR basierte auf einer politischen Entscheidung.“ Deren psychologische Bedeutung war enorm - als „Ausdruck der Solidarität unter den Deutschen“, wie Kohl in seiner TV-Ansprache zum Start der Währungsunion sagte.

Am 18. Mai 1990 unterzeichneten Bundesfinanzminister Theo Waigel und sein DDR-Amtskollege Walter Romberg in Bonn den Vertrag über die Währungsunion von Bundesrepublik und DDR. Sie schufen damit unverrückbare Fakten für die deutsche Einheit, die im Oktober folgen sollte. Der Vertrag regelte in 38 Artikeln und 9 Anlagen viel mehr als die Übernahme der D-Mark als Zahlungsmittel in der DDR. Faktisch ging es um eine Komplettübernahme der westdeutschen Wirtschaftsordnung in der DDR - von der Niederlassungsfreiheit für Gewerbetreibende und dem Arbeitsrecht über das Aktienrecht bis zu den Sozialversicherungen.

Der in kürzester Zeit - gegen heftige Kritik und begleitet von Demonstrationen in der DDR - ausgearbeitete „Vertrag über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion“ legte damit die Grundlage für die Einführung der Marktwirtschaft. Damit sorgte er am 1. Juli 1990 über Nacht für dort bis dahin völlig unbekannte Verhältnisse. Eines der Kernstücke, die Währungsunion, sah - gegen schwere Bedenken der Deutschen Bundesbank - vor, dass „Löhne, Gehälter, Stipendien, Renten, Mieten und Pachten sowie weitere wiederkehrende Zahlungen“ im Verhältnis 1:1 umgestellt werden. „Alle anderen auf Mark der Deutschen Demokratischen Republik lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich im Verhältnis 2:1 auf Deutsche Mark umgestellt.“

Auch für Guthaben galt damit der grundsätzliche Tauschkurs von 2:1 - mit einer wichtigen Einschränkung: „Guthaben bei Geldinstituten von natürlichen Personen mit Wohnsitz in der Deutschen Demokratischen Republik werden auf Antrag bis zu bestimmten Betragsgrenzen im Verhältnis 1:1 umgestellt, wobei eine Differenzierung nach dem Lebensalter des Berechtigten stattfindet.“ Kinder konnten bis zu 2.000 DDR-Mark zu diesem Kurs bar umtauschen, 15- bis 59-Jährige bis zu 4.000 und ältere Menschen bis zu 6.000 Mark. (dpa)

„Der Wechselkurs, zu dem die Ost-Mark gegen die West-Mark getauscht wurde, entsprach mit Sicherheit nicht den damaligen ökonomischen Realitäten“, sagte der frühere Bundesbankpräsident Karl-Otto Pöhl kurz vor seinem Tod 2014 in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Ein realistischer Wechselkurs wäre aber nicht von der DDR-Bevölkerung akzeptiert worden. Rückblickend zeigte er Verständnis für den Ablauf: „Es war wie eine Lawine, die niemand stoppen konnte und wollte.“

In wenigen Tagen karrten hunderte Lkw die D-Mark in den Osten, die bis auf DDR-Münzen bis zum Wert von 50 Pfennigen ab Juli 1990 alleiniges Zahlungsmittel wurde. DDR-Pfennig-Münzen waren noch ein Jahr lang gültig. Mit der am selben Tag eingeführten Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion trat aber auch die freie Preisbildung in Kraft, die ab sofort ostdeutsche Produkte und damit die Hersteller ins Abseits drängte.
Mit dem Westgeld auf dem Konto und im Portemonnaie erfüllten sich für Millionen DDR-Bürger jahrelang unerfüllte Konsumwünsche. „Das Ausmaß dieser Kaufwelle wird beispielhaft daran deutlich, dass in den ersten sechs Monaten nach Einführung der D-Mark in den neuen Bundesländern so viele Kraftfahrzeuge zugelassen wurden wie unter dem alten Regime im Zeitraum von fünf bis sechs Jahren“, hielt die Bundesbank fest.

Unternehmen gingen bankrott, Arbeitslosigkeit stieg an

Die ökonomische Einheit unter Gleichen blieb indes eine Illusion. Die „Fünf Weisen“ sollten mit der Warnung Recht behalten: „Die Unternehmen in der DDR werden schlagartig einer internationalen Konkurrenz ausgeliefert, der sie gegenwärtig nicht gewachsen sind.“ Tausende Unternehmen brachen zusammen, die Arbeitslosigkeit schoss in die Höhe. Falsche Preise, unrentable Fertigung, geringe Produktivität, Verschwendung und marode Anlagen - die Fülle der Probleme wurde mit der Währungsunion schlagartig sichtbar.

Nach dem Fall der Berliner Mauer im November 1989 überschlugen sich die Ereignisse. Schon rund drei Monate danach stehen die Zeichen auf Währungsunion - und nach vier weiteren Monaten sind Bundesrepublik und DDR wirtschaftlich vereint. Damit ist die deutsche Wiedervereinigung, die am 3. Oktober offiziell folgt, praktisch schon vorweggenommen. Die wichtigsten Etappen auf dem Weg zur deutsch-deutschen Währungsunion:

Am 9. November 1989 öffnet das DDR-Regime die Berliner Mauer. Der „Eiserne Vorhang“ ist Geschichte. DDR-Bürger stürmen in den Westen. Dort stehen sie an den Zahlstellen in langen Schlangen für 100 D-Mark „Begrüßungsgeld“ an. Am 28. November 1989 legt Bundeskanzler Helmut Kohl einen Zehn-Punkte-Plan für den Weg zur Wiedervereinigung vor. Von einer baldigen Währungsunion oder gar Vereinigung ist damals noch keine Rede.

Am 5. Dezember 1989 vereinbaren die Bundesrepublik und die DDR einen Reisedevisenfonds, der für Reisende aus der DDR den Geldumtausch ermöglichen soll. Der Fonds tritt zum Jahreswechsel an die Stelle des „Begrüßungsgeldes“. Der Umtauschkurs: 1:1 für die ersten 100 DM, 1:5 für die zweiten 100 DM. Ende 1989 werden auf den anhaltenden Protestdemonstrationen zunehmende Rufe laut: „Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, geh'n wir zu ihr.“ Weihnachten
verzichtet die DDR auf den zuvor von westdeutschen Reisenden verlangten Mindestumtausch.

Am 2. Januar 1990 führt die DDR für westdeutsche Reisende einen Tauschkurs von 1 DM = 3 Mark statt zuvor 1 Mark ein. Der Kurs wird am 2. Mai auf 1 DM = 2 Mark heraufgesetzt. Am 6. Februar kündigt Kohl überraschend an, dass er der DDR sofortige Verhandlungen über eine Wirtschafts- und Währungsunion vorschlagen will. Am 13. Februar verständigen sich Kohl und DDR-Ministerpräsident Hans Modrow im Grundsatz auf eine Währungsunion. Eine gemeinsame Kommission soll sofort für die Einführung der D-Mark in der DDR die erforderlichen Voraussetzungen schaffen.

Am 18. März 1990 fanden die ersten freien Wahlen in der DDR statt. Sieg der „Allianz für Deutschland“. Inzwischen wird heftig über den richtigen Umstellungskurs von Ost- zu West-Mark gestritten. „Eins zu Eins, oder wir werden niemals Eins“, fordern Demonstranten in Ost-Berlin. Am 31. März empfiehlt die Deutsche Bundesbank einen grundsätzlichen Umstellungskurs von 2:1. Lediglich Ersparnisse bis zu 2000 Mark sollen 1:1 getauscht werden können.

Am 12. April 1990 wählt die DDR-Volkskammer Lothar de Maizière zum Ministerpräsidenten. Ziel seiner großen Koalition: Einheit so schnell wie möglich. Am 23. April 1990einigt sich die Koalition in Bonn auf die Grundzüge eines Staatsvertrages zur Währungsunion. Gegen den Rat der Bundesbank soll demnach der grundsätzliche Umstellungskurs 1:1 betragen. Tags darauf starten Kohl und de Maizière Regierungsgespräche über die Währungsunion. Am 27. April 1990 beginnen nach Vorgesprächen in Ost-Berlin offizielle Verhandlungen. Die Delegationen werden geleitet von dem späteren Bundesbankpräsidenten Hans Tietmeyer und DDR-Staatssekretär Günther Krause.

Am 2. Mai 1990 legen die Bundesrepublik und die DDR nach heftigen Debatten und Demonstrationen in der DDR die Umtauschkurse fest. Danach soll ein genereller Kurs etwa für Löhne, Renten und Mieten von 1:1 gelten. Sparguthaben sollen bei Beträgen zwischen 2.000 und 6.000 Mark nach Alter der Sparer gestaffelt ebenfalls 1:1 umgetauscht werden, Beträge darüber hinaus 2:1. Auch Schulden der Betriebe werden 2:1 getauscht. Am 18. Mai 1990 unterzeichnen der Bundesfinanzminister Theo Waigel und sein DDR-Amtskollege Walter Romberg den Staatsvertrag über die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion. (dpa)

Ein gutes Jahr später zogen die „Fünf Weisen“ denn auch eine ernüchternde Bilanz über die „Anpassungskrise der ostdeutschen Wirtschaft“: Die mit der Währungsunion entstandene Euphorie sei verflogen. „Ihre Stelle haben Unsicherheit und Furcht und Bitternis besetzt“, schrieben sie in einem Sondergutachten. „Viele haben schon aus ihren Köpfen verdrängt, dass viereinhalb Jahrzehnte sozialistischer Misswirtschaft den Grund für die wirtschaftliche Misere gelegt haben.“
Auch 25 Jahre später wird die Währungsunion von Ökonomen immer noch kontrovers beurteilt. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, spricht von einem „überwältigenden Erfolg, weil letztlich diese Währungsunion einen ganz entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Integration Deutschlands geleistet hat“, sagt Fratzscher.

"Es hätte besser laufen können"

Jeder andere Weg hätte demnach zu einer quälenden Hängepartie geführt. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn Sie sich Krisen oder große Anpassungsprozesse anschauen über die letzten hundert 100 Jahre, dann waren die Länder erfolgreich, die diesen Prozess der Anpassung schnell gemacht haben“, so der DIW-Chef. „Und wir sehen das im Augenblick in Europa in der Krise, Griechenland macht diesen Prozess extrem langsam.“
Deutlich kritischer ist der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn: „Es hätte besser laufen können.“

Nach 1996 sei das Zusammenwachsen faktisch zum Stillstand gekommen. Nach seiner Einschätzung leidet die Ostwirtschaft unter einem „Hochlohndiktat“, das westdeutsche Tarifpartner über den Osten verhängten. „Wären die Löhne - ausgehend von dem Niveau, das sie nach der Eins-zu-Eins-Umstellung hatten - der Produktivität nachgeeilt, statt ihr vorauseilen zu wollen, wäre die Produktivität schneller gestiegen und die Löhne wären letztlich schneller gewachsen.“ (dpa)

ach Zahlen der Deutschen Bundesbank waren Ende November 2012 noch rund 171 Millionen D-Mark-Scheine und rund 23,7 Milliarden D-Mark-Münzen im Umlauf. (FOTO: DPA)
ach Zahlen der Deutschen Bundesbank waren Ende November 2012 noch rund 171 Millionen D-Mark-Scheine und rund 23,7 Milliarden D-Mark-Münzen im Umlauf. (FOTO: DPA)
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Kohlefahrer Hans-Joachim Carsalli (41), der als erster DDR-Bürger in Ost-Berlin die West-Währung ausgezahlt bekam, hält freudestrahlend seine 2000 Mark in der Hand. (FOTO: DPA)
Kohlefahrer Hans-Joachim Carsalli (41), der als erster DDR-Bürger in Ost-Berlin die West-Währung ausgezahlt bekam, hält freudestrahlend seine 2000 Mark in der Hand. (FOTO: DPA)
dpa
«Kommt die DM bleiben wir kommt sie nicht geh'n wir zu ihr!» ist auf einem Transparent zu lesen, das ein Paar bei einer Montagsdemonstration am 12.2.1990 in Leipzig mit sich führt. (FOTO: DPA)
«Kommt die DM bleiben wir kommt sie nicht geh'n wir zu ihr!» ist auf einem Transparent zu lesen, das ein Paar bei einer Montagsdemonstration am 12.2.1990 in Leipzig mit sich führt. (FOTO: DPA)
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