Verkehrsprojekt

Verkehrsprojekt: EU billigt Verlängerung der Bundesstraße 6n nach Osten

Magdeburg/Berlin/dpa. - Die Europäische Union steuert 85 Millionen Euro für die Verlängerung der Bundesstraße 6n nach Osten zu. Damit könne die Verbindung zwischen den Autobahnen 14 und 9 mit den beiden Ortsumgehungen Bernburg und Köthen gebaut werden, teilte das Bundesverkehrsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Insgesamt soll das Projekt rund 131 Millionen Euro ...

17.05.2012, 09:54

Die Europäische Union steuert 85 Millionen Euro für die Verlängerung der Bundesstraße 6n nach Osten zu. Damit könne die Verbindung zwischen den Autobahnen 14 und 9 mit den beiden Ortsumgehungen Bernburg und Köthen gebaut werden, teilte das Bundesverkehrsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Insgesamt soll das Projekt rund 131 Millionen Euro kosten.

Zuletzt hatte die Bundesstraße 6n westlich der A14 für Aufsehen gesorgt. Die Landesregierung will die zweispurige Strecke durch den Nordharz als Autobahn ausweisen lassen und erhofft sich dadurch eine bessere Vermarktung des Harzes. Das dafür zuständige Bundesverkehrsministerium lehnte dies aber umgehend ab. Im Volksmund wird die B6n bereits heute als „Nordharzautobahn“ bezeichnet.

Östlich der A14 waren vor allem die Ortsumgehungen von Anwohnern gefordert worden. „Das bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger Entlastung vom Durchgangsverkehr und ruhigeren Schlaf“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke (FDP). „Und das Transportgewerbe kann sich über kürzere Fahrzeiten freuen.“