Studenten in Sachsen-Anhalt

Studenten in Sachsen-Anhalt: Entspannte Wohnungssuche zum Semesterstart

Magdeburg/Berlin - Studenten in Sachsen-Anhalt können relativ entspannt auf Wohnungssuche gehen - im Gegensatz zu ihren Kommilitonen in vielen anderen Städten. Das ergab eine am Montag in Berlin veröffentlichte Studie des Online-Portals WG-gesucht.de und des Moses Mendelssohn Instituts. Demnach hat sich die Wohnungssituation für Studenten in 52 von 91 Hochschulstandorten verschlechtert. Der durchschnittliche Preis für ein WG-Zimmer stieg nach Berechnungen der Studie um knapp 20 Euro auf 349 Euro im Vergleich zum Herbst ...

Mehrere Wohnungsgesuche hängen an einem Schwarzen Brett
Mehrere Wohnungsgesuche hängen an einem Schwarzen Brett dpa

Studenten in Sachsen-Anhalt können relativ entspannt auf Wohnungssuche gehen - im Gegensatz zu ihren Kommilitonen in vielen anderen Städten. Das ergab eine am Montag in Berlin veröffentlichte Studie des Online-Portals WG-gesucht.de und des Moses Mendelssohn Instituts. Demnach hat sich die Wohnungssituation für Studenten in 52 von 91 Hochschulstandorten verschlechtert. Der durchschnittliche Preis für ein WG-Zimmer stieg nach Berechnungen der Studie um knapp 20 Euro auf 349 Euro im Vergleich zum Herbst 2015.

Nationaler Vergleich: Relativ entspannte Lage in Halle und Magdeburg

Halle und Magdeburg gehören wie die meisten anderen ostdeutschen Hochschulstädte zur Schlussgruppe des Rankings. Hier seien im Durchschnitt weniger als 262 Euro pro Zimmer fällig, hieß es. Im nationalen Vergleich sei die Lage wenig angespannt. Die größten Schwierigkeiten im Osten haben Studenten in Potsdam, Dresden, Jena und Leipzig.

In München, der Stadt mit dem angespanntesten Umfeld für Studenten, war mit durchschnittlich 560 Euro mehr als doppelt so viel Zimmermiete für ein WG-Zimmer fällig.

Am 1. Oktober startet an den meisten Unis das neue Semester. Die Einschätzung stützt sich auf eine Auswertung von Miet- und WG-Preisen, Leerstands-Quoten, Wanderungssalden, Studenten- und Erstsemesterzahlen. Auch die Zahl der Berufsschüler, die den Studenten auf dem Wohnungsmarkt Konkurrenz machen, wurde berücksichtigt. (dpa)