Hygienestandards beibehalten

Sachsen-Anhalts Ärztekammer  gegen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen

Vor dem Hintergrund steigender Corona-Fallzahlen in Sachsen-Anhalts Kliniken hat die Ärztekammer des Landes zur Beibehaltung der Hygienestandards aufgerufen.

Aktualisiert: 15.03.2022, 13:33
Ein Aufkleber an der Glastür eines Einkaufszentrums weist auf die Maskenpflicht hin. Corona-Schutzmaßnahmen.
Ein Aufkleber an der Glastür eines Einkaufszentrums weist auf die Maskenpflicht hin. Corona-Schutzmaßnahmen. (Foto: dpa/symbol)

Magdeburg/dpa - Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt hat in der Diskussion um mögliche Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen zur Beibehaltung der Hygienestandards aufgerufen. «Das Einhalten der AHA-Regeln und insbesondere das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sind weiterhin wichtige Schutzinstrumente», erklärte Kammerpräsident Uwe Ebmeyer am Dienstag in Magdeburg.

Er verwies dabei darauf, dass die Situation in den Kliniken aktuell wieder zunehmend angespannt sei, da sich viele Patientinnen und Patienten zusätzlich zu ihrer eigentlichen Erkrankung mit dem Coronavirus infiziert hätten. Zum erhöhten Behandlungs- und Pflegeaufwand komme erschwerend hinzu, dass auch beim medizinischen Personal ein erhöhter Krankheitsstand zu verzeichnen sei.

Auch wenn die voraussichtlich kommenden Lockerungen eine Entspannung der Corona-Lage suggerierten, sei es wichtig, die grundlegenden und schützenden Hygieneregeln beizubehalten. «Welchen konkreten Einfluss die ab dem 16. März geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht auf die Belastung des Gesundheitssektors haben wird, kann noch nicht abgeschätzt werden», so Ebmeyer abschließend.