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In Sachsen-Anhalt gab es Montagabend 59 Versammlungen mit über 16.000 Teilnehmern

Im Zusammenhang mit den Demonstrationen gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen am Montag in Sachsen-Anhalt hat die Polizei zahlreiche Verfahren eingeleitet.

18.01.2022, 17:21
Im Zusammenhang mit den Demonstrationen gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen am Montag in Sachsen-Anhalt hat die Polizei zahlreiche Verfahren eingeleitet.
Im Zusammenhang mit den Demonstrationen gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen am Montag in Sachsen-Anhalt hat die Polizei zahlreiche Verfahren eingeleitet. Foto: dpa/Symbol

Magdeburg/dpa - Es seien am Montag 36 strafrechtliche Ermittlungsverfahren sowie mehr als 60 Ordnungswidrigkeitsverfahren aufgenommen worden, teilte das Innenministerium am Dienstag in Magdeburg mit. Es gehe um Vorwürfe wie Landfriedensbruch, Verstöße gegen das Versammlungs-, das Waffen- sowie das Sprengstoffgesetz. Nach aktuellem Stand seien zwei Polizeibeamte bei Auseinandersetzungen mit Demonstranten leicht verletzt worden.

Alles in allem seien am Montagabend bei 59 Versammlungen etwa 16 700 Menschen auf die Straßen gegangen. Die meisten Teilnehmer habe es mit rund 2500 in Halle gegeben, rund 1900 seien in Wittenberg dabei gewesen, 1100 in Bitterfeld-Wolfen und 950 in Naumburg. In Magdeburg wurde eine nicht angemeldete Versammlung gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen von der Polizei aufgelöst.