Grundsteuererklärung in Sachsen-AnhaltDie Uhr tickt: Bis Ende Januar muss die Grundsteuererklärung beim Finanzamt sein

Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Am 31. Januar muss die Grundsteuererklärung in Sachsen-Anhalt abgegeben sein. Diese zehn Artikel halten Tipps und Tricks bereit, wie die Grundsteuererklärung funktioniert.

Aktualisiert: 26.01.2023, 15:32
Es bleibt weniger als eine Woche, um die Grundsteuererklärung rechtzeitig abzugeben.
Es bleibt weniger als eine Woche, um die Grundsteuererklärung rechtzeitig abzugeben. (Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa)

Halle (Saale)/MZ - Bis zum 31. Januar haben Immobilienbesitzer Zeit, eine Steuererklärung für ihren Grundbesitz abzugeben. Davon sind allein in Sachsen-Anhalt 1,3 Millionen Grundstücke betroffen. Die Abgabe der Grundsteuererklärung sollte online passieren. Das und viele weitere Hürden haben in der Vergangenheit immer wieder zur Verzweiflung der Betroffen geführt.

Besonders für ältere Menschen ist die Online-Abgabe eine gewaltige Herausforderung. Die MZ hat viele hilfreiche Tipps und Tricks gesammelt, die Licht ins Dunkel bringen. Telefonnummern, die von Ratsuchenden kontaktiert werden können, welche Unterlagen eingereicht werden müssen, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und vieles mehr.

Die Grundsteuer wird künftig anders berechnet. Seit Juli 2022 müssen deshalb alle Besitzer von Immobilien eine Erklärung beim Finanzamt abgeben. Was das für Betroffene bedeutet, welche Daten zusammenzutragen und welche Fristen einzuhalten sind.

In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Selbstexperiment wird erklärt, welche Unterlagen gebraucht werden, wo sie zu finden sind und wie eine Grundsteuererklärung gemacht wird.

Aufgrund der Komplexität der Grundsteuererklärung und einigen Pannen ist die Frist der Abgabe verlängert worden. Bis Ende Januar 2023 müssen Besitzer von Immobilien in Sachsen-Anhalt ihre Grundsteuer-Erklärung beim Finanzamt abgeben. Welche Daten zusammenzutragen und wo sie zu finden sind: praktische Tipps und Telefonnummern im Überblick.

Ist der Grundsteuerbescheid angekommen, ist nicht viel Zeit Einspruch einzulegen. Das muss beachtet werden und so kann es ausgehen.

Welche Grundstückbesitzer in Sachsen-Anhalt von der neu gestalteten Grundsteuer profitieren. 200.000 Eigentümer in Sachsen-Anhalt haben bereits ihren Grundsteuer-Messbescheid vom Finanzamt bekommen. Dadurch wird zunehmend deutlich, wer künftig spart – und wer nicht.

Die Neuberechnung der Grundsteuer könnte dazu führen, dass sich finanzschwache Städte und Gemeinden höhere Einnahmen verschaffen. Das hat der Städte- und Gemeindebund Sachsen-Anhalt eingeräumt. Präsident Andreas Dittmann (SPD), der Bürgermeister von Zerbst (Anhalt-Bitterfeld) appellierte an alle Bürgermeister sowie Stadt- und Gemeinderäte, eine Steuererhöhung zumindest transparent zu machen.

 Einige Immobilienbesitzer müssen mehrere Erklärungen zur Grundsteuer abgeben. Es kommt nicht selten vor, dass sich beim Rechnen, Ausfüllen und Abgeben man ein Fehler einschleicht und das hat Konsequenzen. Darauf müssen Betroffene bei der Abgabe mehrerer Erklärungen achten.

5,7-Mal so viel wie bisher. Die Finanzämter haben bereits tausende Bescheide in Sachsen-Anhalt versandt. Für Immobilienbesitzer steigen die Kosten wohl deutlich - wie ein Fall aus Halle zeigt. Nun formiert sich Widerstand.

Die Finanzämter in Sachsen-Anhalt verschicken die ersten Bescheide zur neuen Grundsteuer. Schon jetzt deutet sich an: Auf viele Grundstücks- und Immobilienbesitzer kommen höhere Kosten zu. Das zeigen erste Berechnungen.

Der für die Grundsteuererklärung benötigte Bodenrichtwert wird vom Katasteramt verschickt. 

Dafür fallen Gebühren an. Wie die nötigen Informationen auch kostenlos eingeholt werden können.