Corona-Impfung

Ärztekammer warnt vor gefälschten Schreiben – Waren es Impfgegner?

In Sachsen-Anhalt kursieren gefälschte Briefe im Namen des Präsidenten der Ärztekammer. In denen geht es um die Abrechnung der Corona-Schutzimpfung und um vermeintliche Impfschäden. Die Ärztekammer hat Strafanzeige gestellt.

11.03.2022, 13:06
Eine Gruppe von Menschen kämpft gegen die Corona-Impfung - manchmal auch mit illegalen Mitteln und Lügen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Eine Gruppe von Menschen kämpft gegen die Corona-Impfung - manchmal auch mit illegalen Mitteln und Lügen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand dpa

Halle (Saale)/DUR/slo – Die Ärztekammer warnt vor gefälschten Briefen an Ärztinnen und Ärzte im Land. Diese drehen sich um angeblich neue Abrechnungsmöglichkeiten in Bezug auf die Corona-Schutzimpfung und die Meldung von Impfkomplikationen, teilte die Kammer mit.

Die Mediziner-Vertretung geht davon aus, dass sich die gefälschten Briefe an die impfenden Ärztinnen und Ärzte richtet. Mediziner, die Post von der Landesärztekammer bekommen, sollten diese dringend auf Echtheit prüfen, heißt es weiter.

Wer hinter den Schreiben steckt, ist noch unklar, aufgrund des Inhaltes liegt eine Verbindung zur Impfgegner-Szene nahe. Die Landesärztekammer hat bereits Strafanzeige gestellt.