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2G-Optionsmodell bleibt in Sachsen-Anhalt weiter möglich

Die AfD ist im Landtag von Sachsen-Anhalt damit gescheitert, das 2G-Optionsmodell zu kippen. Ein entsprechender Antrag wurde am Freitag von den anderen Fraktionen abgelehnt.

15.10.2021, 12:37
Die AfD ist im Landtag von Sachsen-Anhalt damit gescheitert, das 2G-Optionsmodell zu kippen.
Die AfD ist im Landtag von Sachsen-Anhalt damit gescheitert, das 2G-Optionsmodell zu kippen. Foto: dpa/Symbol/Klaus-Dietmar Gabbert

Magdeburg/dpa - In einer teils sehr emotionalen Debatte hatte AfD-Fraktionsvize Ulrich Siegmund der Koalition vorgeworfen, dass man mit der «völlig nutzlosen und spaltenden 2G-Regel Druck auf Ungeimpfte» aufbauen wolle.

CDU, SPD und FDP wiesen diesen Vorwurf zurück. Auch die Oppositionsfraktionen Grüne und Linke stellten sich dagegen und warben dafür, die Impfquoten zu erhöhen. «Nicht 2G spaltet dieses Land, sondern die AfD», sagte Grünen-Parlamentsgeschäftsführer Sebastian Striegel.

Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) bekräftigte, dass man an der 2G-Option festhalten wolle. Diese ermögliche Veranstaltern eine höhere Auslastung sowie Vereinfachungen in organisatorischer und finanzieller Hinsicht.

Neben einer verpflichtenden 3G-Regelung (Zutritt für Geimpfte, Genesene und Getestete) können Veranstalter und Betreiber seit einigen Wochen in Sachsen-Anhalt auch auf das 2G-Optionsmodell setzen. Das bietet die Möglichkeit, nur Geimpfte und Genesene einzulassen. Auf Maskenpflicht, Abstandsregeln und Kapazitätsbeschränkungen kann dann laut Eindämmungsverordnung verzichtet werden.