Royaler Besuch im Saalekreis

Royaler Besuch im Saalekreis: Belgisches Königspaar zu Gast in Leuna

Leuna - Von Thüringen aus führt der Weg des Belgischen Königspaares am Mittwoch in Begleitung des Ministerpräsidenten Reiner Haseloff (CDU) nach Sachsen-Anhalt und an den Chemiestandort in Leuna. Dort informieren sich König Philippe und seine Frau Mathilde über die Entwicklungen nach der Wende am Standort und besuchen das belgische Unternehmen Domo Chemicals mit der 2018 eröffneten Produktionsanlage für ...

10.07.2019, 14:45

Von Thüringen aus führt der Weg des Belgischen Königspaares am Mittwoch in Begleitung des Ministerpräsidenten Reiner Haseloff (CDU) nach Sachsen-Anhalt und an den Chemiestandort in Leuna. Dort informieren sich König Philippe und seine Frau Mathilde über die Entwicklungen nach der Wende am Standort und besuchen das belgische Unternehmen Domo Chemicals mit der 2018 eröffneten Produktionsanlage für Polyamid-Kunststoffe.

Empfangen wurden sie vor dem Hauptgebäude der Infra Leuna von Leunas Bürgermeisterin Dietlind Hagenau, Infra Leuna-Geschäftsführer Christof Günther und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Domo Chemicals Jan De Clerck. Im Vorfeld war der Besuch dem Protokoll folgend, genau vorbereitet worden. Bevor das Paar am Nachmittag am Standort angekommen ist, war es bereits zu Stippvisiten in Wittenberg und Dessau. (mz)

Jeder Sachsen-Anhalter hat voriges Jahr rein rechnerisch 12 belgische Pralinen gegessen

Der royale Besuch passt ganz hervorragend zu Sachsen-Anhalt. Denn jeder Sachsen-Anhalter hat voriges Jahr rein rechnerisch 12 belgische Pralinen gegessen. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch anlässlich des belgischen Königsbesuchs im Land mit. Insgesamt importierten die Belgier voriges Jahr 288 Tonnen ihrer süßen Spezialität nach Sachsen-Anhalt.

Der Wert der gelieferten Pralinen belief sich laut Statistik auf 1,72 Millionen Euro. Doch die Lieferkette mit süßen Naschereien lief auch umgekehrt: Jeder der mehr als 11 Millionen Belgier konnte statistisch gesehen eine Praline aus Sachsen-Anhalt essen. In absoluten Zahlen entspricht das 164 Tonnen im Wert von 1,06 Millionen Euro. (mz/dpa)