Plötzlich gestorben

Leipziger Zoo trauert um Elefantenkind Kiran

Kiran mit Mutter Rani (l.) und Thuza (r.).
Kiran mit Mutter Rani (l.) und Thuza (r.). (Foto: Zoo Leipzig)

Leipzig - Im Leipziger Zoo ist Elefantenkind Kiran gestorben. Wie der Zoo am Freitag mitteilte, fanden ihn die Pfleger am Morgen liegend im Stall inmitten der Herde um Rani. Drei Tage zuvor habe der kleine Bulle erstmals Symptome von reduziertem Appetit und einer leichten Abgeschlagenheit gezeigt. Seitdem stand er unter tierärztlicher Beobachtung und bekam unterstützende Medikamente.

„Wir sind alle fassungslos und können uns die rasante Verschlechterung seines Gesundheitszustandes und die Todesursache noch nicht erklären. Unsere Tierärzte leiteten heute Morgen sofort eine pathologische Untersuchung ein, um umgehend Aufschluss darüber zu erlangen. In den letzten Monaten verlief Kirans Entwicklung sehr zufriedenstellend, er war gut in der neu zusammengestellten Herde integriert und wog inzwischen fast 500 Kilogramm“, so Zoodirektor Jörg Junhold.

Um Abschied von Kiran zu nehmen, kann sich die Elefantenherde am Freitag frei zwischen Innen- und Außenbereich bewegen, teilte der Zoo mit. (mz/slo)