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Demo in Zusammenhang mit Lina-E.-Prozess „Keine Personen weglassen“: Wie die Polizei in Leipzig stundenlang Demonstranten festhielt

Im Juni 2023 kesselte die Leipziger Polizei über Stunden mehr als 1.300 Demonstranten ein. Ein internes Einsatzprotokoll offenbart nun, welche Taktik dahintersteckte.

Von Alexander Schierholz 19.02.2024, 18:00
Leipziger Polizeikessel im Juni vorigen Jahres
Leipziger Polizeikessel im Juni vorigen Jahres (Foto: Robert Michael/dpa)

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Leipzig/MZ - Bis zu elf Stunden kesselt die Polizei im Juni vorigen Jahres in Leipzig mehr als 1.300 Teilnehmer einer Kundgebung ein, nachdem aus der Menge Steine und Böller gegen Beamte geflogen sind. Das Vorgehen löst harsche Kritik aus, zumal die Polizei die Eingekesselten pauschal des schweren Landfriedensbruchs beschuldigt. Wenige Wochen später räumt Polizeipräsident René Demmler Fehler ein. Nun wird bekannt: Offenbar hatte die damalige Einsatzführung von vornherein beschlossen, selbst friedliche Demonstranten nicht ohne Kontrolle ziehen zu lassen.