Sieben-Tage-Inzidenz in Mansfeld-Südharz weiterhin bei 0,0

Ohne Anmeldung: Impfung mit Johnson und Johnson am Samstag im Impfzentrum möglich

Von Joel Stubert
Symbolbild - Corona-Impfung
Symbolbild - Corona-Impfung (Foto: Alberto Ortega/EUROPA PRESS/dpa)

Sangerhausen/Eisleben/Hettstedt/MZ - Impfen für ganz Eilige: Am Samstag wird es im Impfzentrum die Möglichkeit geben, sich mit dem Impfstoff der Firma Johnson und Johnson gegen das Coronavirus immunisieren zu lassen. Das teilte der Landkreis mit. Der Vorteil dieses Impfstoffes ist, dass nur eine Impfung zum vollen Schutz nötig ist, während bei den anderen gängigen Impfstoffen jeweils zwei gebraucht werden. „Diese Impfaktion mit Johnson & Johnson ist vor allem für all die von Vorteil, die unter der Woche auf Montage sind oder aufgrund ihrer Arbeitszeit nicht ins Impfzentrum kommen können“, erklärte Impfzentrumsleiter Steffen Hohmann.

„Aber auch für die Impfwilligen, die in nächster Zeit in den Urlaub wollen, bietet sich diese Impfaktion an, da kein Zweitimpftermin notwendig ist.“ Das Impfzentrum in der Mammuthalle in Sangerhausen wird am Samstag in der Zeit von 8 bis 14 Uhr geöffnet sein, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Man weise darauf hin, so Kreissprecherin Michaela Heilek, „dass es möglich ist, dass die geplanten 300 Impfdosen bereits vor 14 Uhr aufgebraucht sind“. Zudem seien Wartezeiten möglich. „Impfwillige müssen auf jeden Fall ihren Impfausweis, den Personalausweis und die Krankenversichertenkarte mitbringen“, so Heilek.

Unterdessen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin bei 0,0. Zuletzt hatte es Irritationen gegeben, da vergangene Woche ein vermeintlich bestätigter Fall gemeldet worden war und dadurch die Inzidenz auf 0,7 angestiegen war. Doch das Sozialministerium nahm diesen Fall nun gewissermaßen zurück, da es sich bei dieser Meldung um ein Versehen gehandelt habe. Man habe vonseiten des Amtes gar keinen Fall gemeldet in der vergangenen Woche, sagte Heilek. Durch die Korrektur hat der Landkreis nun seit dem 17. Juni keine bestätigte Neuinfektion mit dem Coronavirus vorzuweisen. Laut Ministerium sind seit Beginn der Pandemie 6.399 Fälle in Mansfeld-Südharz registriert.