1. MZ.de
  2. >
  3. Mitteldeutschland
  4. >
  5. Kultur
  6. >
  7. DDR-Geschichte: Audienz beim Oberindianer - Udo Lindenberg und die Rock'n'Roll-Arena in Jena

DDR-GeschichteAudienz beim Oberindianer - Udo Lindenberg und die Rock'n'Roll-Arena in Jena

Vor 40 Jahren erfüllte sich Udo Lindenbergs jahrelanger Traum von einem Auftritt in der DDR. Nach nur vier Liedern aber war der Ost-Ausflug des Rock-Diplomaten beendet. Die geplante Tour des Panik-Orchesters fiel aus.

Von Steffen Könau 22.10.2023, 08:00
Udo Lindenbergs Stasi-Akte: Die DDR fürchtete den Panik-Rocker.
Udo Lindenbergs Stasi-Akte: Die DDR fürchtete den Panik-Rocker. Foto: Steffen Könau

Jetzt digital weiterlesen

Unser digitales Angebot bietet Ihnen Zugang zu allen exklusiven Inhalten auf MZ.de sowie zur digitalen Zeitung.

Sie sind bereits Abonnent?

4 Wochen für 0,00 €

Jetzt registrieren und 4 Wochen digital lesen.

Wenn Sie bereits Zeitungs-Abonnent sind, können Sie die digitale Zeitung >>HIER<< bestellen.

Halle/MZ - Ganz neu ist er hier nicht, der „Schlagersänger“ und „Orchesterleiter“, wie ihn die Staatssicherheit in ihren Akten nennt. Als Udo Lindenberg an jenem 25. Oktober vor 40 Jahren am Grenzübergang Invalidenstraße ankommt, ist trotzdem alles anders. Bei früheren Besuchen in der DDR war Lindenberg inkognito gereist, mit Hut und enger Hose, aber meist unerkannt zumindest von den Aufpassern des Ministeriums für Staatssicherheit. Ein paar Fans hatten ihn entdeckt, mitten auf dem Alexanderplatz. Einmal kam es sogar zu jener unvergesslichen Begegnung mit dem „Mädchen aus Ostberlin“, dem Lindenberg wenig später ein Lied widmete. Rabenschwarze Haare, roter Pullover, so erinnert er sich an sie und den Moment, als es „galaktisch gefunkt“ habe.