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Am Telefon verunsichert Falscher Bankmitarbeiter überweist Geld von Konto einer Frau aus Schönebeck

Eine 60-jährige Frau aus Schönebeck ist Opfer einer Betrugsmasche geworden. Ein falscher Bankmitarbeiter verschaffte sich Zugriff auf den Computer der Frau und überwies Geld von ihrem Konto.

Von DUR Aktualisiert: 23.01.2026, 12:30
Eine 60-jährige Frau aus Schönebeck wurde Opfer eines falschen Bankmitarbeiters.
Eine 60-jährige Frau aus Schönebeck wurde Opfer eines falschen Bankmitarbeiters. (Symbolfoto: dpa)

Schönebeck (Elbe). – Am Donnerstagnachmittag ist eine 60-jährige Frau aus Schönebeck Opfer einer perfiden Betrugsmasche geworden. Wie die Polizei mitteilte, hatte sie ein falscher Bankmitarbeiter hereingelegt.

Demnach erhielt die Frau gegen 14.50 Uhr einen Anruf von einem bislang unbekannten Mann, der sich als Mitarbeiter der Volksbank Magdeburg ausgegeben hatte.

Frau aus Schönebeck: Geld im letzten Moment gerettet

Im Verlauf des Telefonats habe dieser erklärt, dass vom Konto der 60-Jährigen eine verdächtige Überweisung vorgenommen wurde. Er müsse diese nun prüfen und anschließend rückgängig machen.

In dem Glauben, tatsächlich mit einem Bankmitarbeiter zu sprechen, sei die 60-Jährige den Anweisungen gefolgt und habe ihr Onlinebanking am heimischen Computer geöffnet. Zur angeblich schnelleren Klärung habe der falsche Bankmitarbeiter der Frau eine E-Mail geschickt. 

Über einen darin enthaltenen Link habe sie unwissentlich einen Fernzugriff auf ihren Computer bestätigt. Gleichzeitig habe sie mit ihrem Sohn telefoniert, der den Betrug erkannt und seiner Mutter geraten habe, den Computer sofort auszuschalten.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Täter demnach jedoch bereits einen mittleren vierstelligen Betrag vom Konto der Frau transferiert.

Volksbank Magdeburg stoppt Überweisungen

Durch den umgehenden Kontakt zu einem tatsächlichen Mitarbeiter der Bank hätten die Überweisungen gestoppt und das Geld auf dem Konto gesichert werden können.

Die Geschädigte habe anschließend Anzeige wegen Betruges bei der Polizei erstattet. Dort sei sie über die Vorgehensweise der Täter aufgeklärt worden und die Betroffene habe Hinweise zur Prävention erhalten.