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Fördermittel: Zeitz darf auf neun Millionen Euro hoffen

Zeitz - Die Stadt Zeitz ist eine von zehn Kommunen in Sachsen-Anhalt, die auf insgesamt 61,2 Millionen Euro aus dem EU-Fonds für die regionale Entwicklung (EFRE) hoffen dürfen. Das sagte Christian Villiers vom Sachgebiet Stadtentwicklung im jüngsten Bauausschuss. Demnach war die Stadt in einem Vorauswahlverfahren des Landesverwaltungsamtes erfolgreich und kann nun konkrete Förderanträge zum Thema nachhaltiger Stadtumbau, energetische Sanierung und CO2 -Reduktion ...

Von Sebastian Münster 02.12.2016, 09:51
Banknoten liegen auf einem Haufen.
Banknoten liegen auf einem Haufen. dpa-Zentralbild

Die Stadt Zeitz ist eine von zehn Kommunen in Sachsen-Anhalt, die auf insgesamt 61,2 Millionen Euro aus dem EU-Fonds für die regionale Entwicklung (EFRE) hoffen dürfen. Das sagte Christian Villiers vom Sachgebiet Stadtentwicklung im jüngsten Bauausschuss. Demnach war die Stadt in einem Vorauswahlverfahren des Landesverwaltungsamtes erfolgreich und kann nun konkrete Förderanträge zum Thema nachhaltiger Stadtumbau, energetische Sanierung und CO2 -Reduktion einreichen.

Fördermittel für Zeitz: Neun Millionen Euro für vier konkrete Projekte

Konkret geht es um eine 93-prozentige Förderung. In Aussicht gestellt hat das Landesverwaltungsamt der Stadt neun Millionen Euro für vier konkrete Projekte: Die Grundschule Zeitz Ost soll teils abgerissen, anschließend modernisiert und zum Stadtteilzentrum umgebaut werden. Bewegung soll auch in das Hauptgebäude des ehemaligen Zekiwa-Werkes an der Geschwister-Scholl-Straße kommen. Für die Modernisierung und Instandsetzung der oberen Geschosse kann die Stadt Zeitz demnach EU-Mittel beantragen. 3,6 Millionen Euro an Soforthilfe für die Beseitigung von Hochwasserschäden im Erdgeschoss des Zekiwa-Baus sind bereits bewilligt.

Zeitz muss Gelder bis zum 15. Januar beantragen

Ein weiteres Projekt ist die Fortschreibung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes mit dem Schwerpunkt auf CO2 -Reduktion und Klimafreundlichkeit. Ein solches Konzept zu haben und regelmäßig weiterzuentwickeln ist für alle Kommunen Pflicht, die Mittel zur Städtebauförderung beantragen wollen. Das vierte Projekt ist der Abbruch des leerstehenden Hauses Weberstraße 1c am Goethepark.

Bis zum 15. Januar muss die Stadt die Gelder beantragen. Die mögliche Erfolgsquote schätzt der zuständige Stadtentwickler Christian Villiers mit „über 90 Prozent“ ein. Umgesetzt werden müssen die Vorhaben dann bis 2020. (mz)