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Reitsport im Kreis Wittenberg Dressurreiten, im Hindernisfahren und Springreiten: So war der 19. Bergwitzer Reitertag

Gute Stimmung trotz hoher Temperaturen herrscht beim 19. Bergwitzer Reitertag.

Von Carla Hanus 22.07.2024, 14:05
Dressurprüfung vor den Augen der Kampfrichter.
Dressurprüfung vor den Augen der Kampfrichter. (Foto: Sascha Graf)

Bergwitz/MZ. - Es war sehr heiß während dieses 19. Reitertags in Bergwitz, zu dem der Reit- und Fahrverein „Am Bergwitzsee“ am Sonnabend eingeladen hatte. Gleichwohl ließen sich die Reitsportler nicht davon abhalten, ihr Können im Dressurreiten, im Hindernisfahren und im Springreiten unter Beweis zu stellen.

Auf die Zeit kam es an und darauf, die Bälle auf den Kegeln zu lassen.
Auf die Zeit kam es an und darauf, die Bälle auf den Kegeln zu lassen.
(Foto: Sascha Graf)

Zumal, was zumindest die Vereinsmitglieder und die langjährigen Teilnehmer schon wissen, durch den nahen See immer ein kleines Lüftchen über den Reitplatz wehe, wie die zweite Vorsitzende des Vereins Kathrin Simon die Situation beschreibt. „Wir hatten unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter“, sagt sie.

Versorgt wurde auf dem Reitplatz auch mit selbst gebackenem Kuchen.
Versorgt wurde auf dem Reitplatz auch mit selbst gebackenem Kuchen.
(Foto: Sascha Graf)

So hatte auch kein Teilnehmer abgesagt – lediglich ein Starter musste heimreisen – weil sein Pferd ein Hufeisen verloren hatte, und nach der Veranstaltung gab es viel Lob für den Bergwitzer Verein. Angereist waren die meisten Teilnehmer so etwa aus dem Umkreis von 50 Kilometern, vor allem aus dem Landkreis, so aus Cobbelsdorf, Gräfenhainichen, Gohrau, Bad Schmiedeberg, Seyda und Zahna.

Das Hindernisfahren bot beim Reitertag einen besonderen Show-Effekt.
Das Hindernisfahren bot beim Reitertag einen besonderen Show-Effekt.
Foto: Sascha Graf

Darüber hinaus gab es Starter aus Schlaitz, Susigke, Quellendorf und Rodleben sowie Dessau, Loburg und Gehrden. Insgesamt wurden zwischen 9 und 17 Uhr um die 80 Starts absolviert. Dabei sei alles wie am Schnürchen gelaufen, freute sich Simon.

Die Zuschauer wählten gern einen sonnengeschützten Platz.
Die Zuschauer wählten gern einen sonnengeschützten Platz.
(Foto: Sascha Graf)

Natürlich fanden sich auch zahlreich Besucher ein, gleichwohl um ein schattiges Plätzchen bemüht. Vor allem das Hindernisfahren lockte an. Dabei bekamen auch diejenigen, die sich nicht so sehr mit dem Reitsport auskennen, aber eben Freude an Pferden und ihren Leistungen haben, während der verschiedenen Wettbewerbe der breitensportlichen Veranstaltung fachkundige Erläuterungen.

Für die Dressurwettbewerbe der Klassen E und A hatten fast 30 Teilnehmer gemeldet.
Für die Dressurwettbewerbe der Klassen E und A hatten fast 30 Teilnehmer gemeldet.
(Foto: Sascha Graf)

Diesen Part hat Preisrichter Jürgen Schnelle übernommen. Er habe zu jedem Starter was erzählt und auch dem Laien gut rübergebracht, wenn etwas besonders gut gelungen ist bei einer Dressurprüfung zum Beispiel oder eben was gerissen wurde beim Springreiten, sagt Kathrin Simon.