Zwischenfall in der Silvesternacht

Zwischenfall in der Silvesternacht in Weißenfels: Steine auf Feuerwehr geworfen

Weißenfels - Die Weißenfelser Feuerwehr ist in der Silvesternacht während eines Einsatzes angegriffen worden. „Als sie in die Merseburger Straße ausrückten, wurden sie dort mit Steinen beworfen“, sagt Pressesprecher Steve Homberg. Angezeigt wurde der Vorfall nicht. „Es waren Unbekannte, die aus einer Gruppe heraus geworfen haben“, sagt Homberg. Dennoch: „Der Angriff auf Rettungskräfte stellt eine Straftat dar“, macht Homberg klar. Dagegen werde zukünftig auch stärker vorgegangen. Warum sich die Menschen zu solchem Verhalten hinreißen lassen, kann er sich nicht erklären. „Die Dummheit kennt manchmal keine ...

Von Andrea Hamann-Richter 03.01.2019, 07:55
Ein Silvesterböller liegt auf der Straße.
Ein Silvesterböller liegt auf der Straße. imago stock&people

Die Weißenfelser Feuerwehr ist in der Silvesternacht während eines Einsatzes angegriffen worden. „Als sie in die Merseburger Straße ausrückten, wurden sie dort mit Steinen beworfen“, sagt Pressesprecher Steve Homberg. Angezeigt wurde der Vorfall nicht. „Es waren Unbekannte, die aus einer Gruppe heraus geworfen haben“, sagt Homberg. Dennoch: „Der Angriff auf Rettungskräfte stellt eine Straftat dar“, macht Homberg klar. Dagegen werde zukünftig auch stärker vorgegangen. Warum sich die Menschen zu solchem Verhalten hinreißen lassen, kann er sich nicht erklären. „Die Dummheit kennt manchmal keine Grenzen.“

Davon abgesehen sei die Silvesternacht aber ruhig verlaufen, so Homberg. Drei mal musste die Wehr ausrücken. Einmal brannte ein Gebüsch an der Merseburger Straße, welches die Feuerwehrleute löschte. Hierbei gab es auch den Angriff mit den Steinen. Ein weiterer Einsatz war ein Mülltonnenbrand und zu guter Letzt halfen die Wehrmitglieder und unterstützten einen Rettungsdienst bei dessen Einsatz.

Feuerwehr Weißenfels: „Es war positiv, dass alles nass war und so nicht so schnell in Brand geraten konnte“

Das war nicht immer so. Es gab in der Vergangenheit Silvesternächte da rückten die Brandbekämpfer bis zu 15 Mal aus. Homberg sieht das Wetter, welches am 31. Dezember herrschte, als Grund für den ruhigen Verlauf an. Es hatte bis in den Abend hinein geregnet. „Es war positiv, dass alles nass war und so nicht so schnell in Brand geraten konnte“, sagt er.

Unbeschwert konnten die Lützener Wehrmitglieder in das neue Jahr hineinfeiern. „Keine Einsätze“, sagt Feuerwehrchef Torsten Schubert. Genauso sah es auch in den Regionen um Hohenmölsen und Teuchern aus. Dort gab es keine Vorfälle. (mz)