Wasserkönigin Aqua lässt den Regen abstellen
TEUCHERN/MZ. - Sogar die Lehrerinnen werden mit einbezogen und freuen sich über das Musiktheaterstück. Das pädagogisch konzipierte Programm "Das Wasserwunder" vermitteln zwei Darsteller spielerisch und besonders gesanglich an die Kinder.
Die zehnjährige Lea jubelt. "Ich finde das sehr, sehr, sehr gut", ruft sie voller Begeisterung. Lustig ist es besonders, als Meister Schauer alias René Lubinski die Anfangsszenen moderiert und den Wasserkristall, mit dem Frau Aqua normalerweise das Wetter auf der Erde bestimmt, an die beiden Puppen Plitsch und Platsch weitergibt. Diese beiden machen dem Wasserschloss nur Ärger. Sie rufen Regen herbei, lassen den Kristall fallen, dieser zerspringt in drei Stücke.
Nun müssen alle Menschen mit Regen vorlieb nehmen. Die Königin erfährt davon und fragt die Kinder: "Ist er etwa kaputt?" Die traurige Antwort lautet: "Jaah!" Sofort wird Detektiv Spürnase engagiert, den René Lubinski spielt, der zwei verlorene Teile wiederfindet und nebenbei den Wasserkreislauf erklärt. Dazu dürfen fünf Schüler, die eine Etappe des Kreislaufs mit Schildern darstellen, auf die Bühne. Sie zeigen Regen, Versickern, Fluss, Meer, Sonne, Verdunsten.
Samantha aus der zweiten Klasse ist begeistert: "Schön, aber gemerkt habe ich mir nichts davon." Vielleicht kommen ihre Erinnerungen zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Doch der neunjährige Nils weiß Bescheid: "Ich kann jetzt den Wasserkreislauf aufsagen." Kein Wunder, die dritten und vierten Klassen behandelten die Thematik laut Schulleiterin Susanne Schulze schon im Unterricht. "Sie beobachteten Bäche, wissen, dass kein Müll weggeworfen werden darf, und mit der vierten Klasse waren wir schon im Klärwerk", erzählt sie.
Dieses spezielle Leipziger Musiktheater ist fächerübergreifend, reicht vom Sachunterricht bis hin zur Musik. Am Ende werden alle Einzelteile des Wasserkristalls wiedergefunden und der Regen wird auf Befehl der Wasserkönigin "abgestellt". Dazu sagt Aqua: "Wasserkristall, leuchte hell, mach' schönes Wetter auf der Stell'!"