Straßensperrungen wegen Dreharbeiten

Straßensperrungen wegen Dreharbeiten: Weißenfels wird zur Filmkulisse

Weißenfels - Von Dienstag bis Donnerstag werden in Weißenfels mehrere Straßen wegen eines Filmdrehs gesperrt.

22.08.2017, 07:19

Von Dienstag bis Donnerstag werden in Weißenfels mehrere Straßen wegen eines Filmdrehs gesperrt. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, kommt es in der Weinbergstraße, der Nordstraße, der Hospitalstraße und der Straße Am Güterbahnhof deshalb zu Einschränkungen.

Vom Dienstag bis zum 24. August darf in den Straßen nicht geparkt werden. Gleichzeitig versichert das Rathaus, dass Grundstückseigentümer zu ihren Anwesen gelangen, sie dafür aber auf Drehpausen warten müssen. Außerdem werden auch der Stadtpark und der Park am Klemmberg zur Kulisse für den Film.

Schwierige Aufnahmen

Gedreht werden in Weißenfels Szenen für den Film „Adam und Evelyn“. Eine Geschichte über Eifersucht und neue Möglichkeiten im Sommer 1989. Eine Art Wenderoadmovie. Das Team um den Leipziger Film-Produzenten Heino Deckert war in Mitteldeutschland auf die Suche nach geeigneten Standorten für diese Liebesgeschichte in der Wendezeit gegangen. Fündig wurden sie nicht nur in Weißenfels, sondern unter anderem auch in Bad Dürrenberg . Dennoch, so Deckert, sei es immer schwieriger, Ecken in der ehemaligen DDR zu finden, die nach damals aussehen.

In Weißenfels sollen unter anderem Straßenszenen gefilmt werden, die nach den Worten des Produzenten am aufwendigsten zu realisieren seien. Schließlich gibt es auf und an den Straßen viel Verräterisches, was die Zeitillusion zerstören könnte. Deswegen müssen die Straßen gesperrt, Graffiti und moderne Autos entfernt werden. Dafür sollen Trabis die Fahrbahn bevölkern und der alte Wartburg der männlichen Hauptfigur Adam - gespielt vom österreichischen Schauspieler Florian Teichtmeister.

Crew reist nach Ungarn

Der fertige Film, gedreht nach dem Roman „Adam und Evelyn“ von Ingo Schulze, soll im Frühjahr in die Kinos kommen. Insgesamt sei geplant, so Deckert, bis zum 19. September zu drehen, die zehn letzten Tage allerdings in Ungarn. (mz/rd)