Brand in Weißenfels

Brand in Weißenfels: Feuerwehr löscht Flammen am Herd in Langendorfer Straße

Weißenfels - Beim Brand eines elektrischen Küchenherdes ist am Sonntagvormittag eine Wohnung in einem Haus in der Langendorfer Straße in Weißenfels unbewohnbar geworden.

Beim Brand eines elektrischen Küchenherdes ist am Sonntagvormittag eine Wohnung in einem Haus in der Langendorfer Straße in Weißenfels unbewohnbar geworden.

Kurz vor halb Zwölf war die Feuerwehr alarmiert worden und löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Laut Polizei könnte ein technischer Defekt die Ursache für das Feuer gewesen sein.

Ein Brandermittler werde sich die Sache am Montag genau anschauen, sagte eine Polizeisprecherin. Die in der Wohnung lebende Familie wurde anderweitig untergebracht. Wegen des Einsatzes war die Langendorfer Straße zeitweise komplett gesperrt gewesen.

Feuerwehr Weißenfels schon vorher gefordert

Für die Feuerwehr Weißenfels war das bereits der vierte Einsatz allein am Sonntagvormittag. Wie Ortswehrleiter Steve Homberg sagte, waren die Brandschützer schon um 5.30 Uhr in die Markwerbener Straße gerufen worden.

Ein umgestürzter Baum hatte dort eine Laterne mitgerissen und die Straße blockiert. Einen weiteren Einsatz gab es in der Merseburger Straße wegen einer hilflosen Person in einem Treppenhaus. „Wir sollten die Tür öffnen“, sagte Homberg. Die hilflose Person entpuppte sich als ein Mann, der im Treppenhaus eingeschlafen war.

Einsatz aufgrund verdächtiger Tütchen

Spezialisten der Weißenfelser Wehr wurden dann noch nach Naumburg gerufen wegen verdächtiger Tütchen, die sich in einem Brief befanden. Den hatte eine 72-Jährige Naumburgerin am Sonntag zur Polizei gebracht. Der Brief stammte von einem ihr unbekannten Absender.

Laut Polizei befand sich im Umschlag ein gefaltetes Blatt, auf das zwei Papiertütchen geklebt waren. Sie enthielten plättchenartige Gegenstände. Die Naumburger Polizei forderte daraufhin die Spezialisten der Feuerwehr Weißenfels an.

Die wurden beim Eintreffen allerdings nicht mehr benötigt, weil sich mittlerweile herausgestellt hatte, dass offenbar der Enkel der Frau Sammel-Sticker bestellt hatte und somit eine harmlose Erklärung vorlag. Foto: Peter Lisker (mz/ze)