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Floorball-2. BundesligaWie Quedlinburg den Spitzenreiter ärgern will

Am Samstag müssen die Füchse gegen den SC DHfK Leipzig ran. Was der Coach über die Gäste denkt.

Von Detlef Liedmann 24.11.2023, 19:00
Paul Sundt (links) und die Füchse sind am Samstag gegen den SC DHfK Leipzig gefordert.
Paul Sundt (links) und die Füchse sind am Samstag gegen den SC DHfK Leipzig gefordert. (Foto: Sven Brückner)

Quedlinburg/MZ. - Wenn der Tabellenführer zum Dritten kommt, darf man getrost von einem Spitzenspiel reden. Das der 2. Bundesliga Floorball steigt an diesem Samstag, 18 Uhr, in der Bodelandhalle. Dort erwarten die TSG Füchse Quedlinburg den SC DHfK Leipzig. Ligaprimus der Staffel Ost. Die Sachsen blieben in dieser Saison bislang ohne Punktverlust und auch im Cupwettbewerb stehen sie nach einem 7:6 Heimsieg gegen den Blau-Weiß 96 Schenefeld wie die Füchse im Achtelfinale des Floorball-Deutschland-Pokals. Quedlinburg rangiert aktuell mit fünf Punkten weniger auf dem dritten Tabellenplatz und möchte mit einem Erfolg am Samstag den Abstand verkürzen.

Fünf Siege in Folge

Nach zuletzt fünf Siegen in Folge (inklusive Pokal) gehen die Füchse mit breiter Brust in das Heimspiel. „Die Motivation ist schon allein deshalb groß, weil uns Leipzig vorige Saison in der Messestadt überrollt hat, obwohl wir die größeren Spielanteile und mehr Chancen hatten“, so Trainer Gary Blume. Da müsse er seine Mannschaft gar nicht speziell vorbereiten. „Wenn wir von den ersten fünf Schüssen mal drei gleich versenken würden, kämen wir in einen Flow“, erklärt er. Allerdings hat es mit dem Flow in dieser Saison nur bedingt geklappt. Aber gegen die USV Saalebiber und die Wölfe aus Dessau haben die Quedlinburger starke Nerven bewiesen und beide Spiele in der Verlängerung für sich entschieden. Für einen Sieg in der Overtime gibt es zwei Punkte. Wer schon nach 60 Minuten das bessere Ende hat, bekommt drei auf sein Konto.

Das ist für die Liga ausreichend.

Gary Blume, Trainer TSG Füchse

Wie Leipzig - vier Siege, zwölf Punkte. Allerdings sind die Messestädter ergebnistechnisch auch nicht der Überflieger. In Dessau gewannen sie 6:5, zu Hause gegen Halle 7:5. Die Aufgabe ist also schwierig, aber nicht unlösbar. Fakt ist: „Leipzig hat den größten Kader aller Mannschaften in unserer Staffel und wahrscheinlich auch den qualitativ besten“, bescheint Blume die Ausgangssituation. Da gelte es, couragiert und konzentriert zu Werke zu gehen. Zweimal pro Woche bittet Blume seine Schützlinge zum Training. „Das ist für die Liga ausreichend und mehr ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich“, erklärt er.

Halle zweimal rappelvoll

Verlassen in den Heimspielen konnten sich die Füchse bislang auf ihr Publikum. „Gegen Halle und Dessau war die Halle rappelvoll“, sagt Blume. Ohnehin gehört die Bodelandhalle an diesem Samstag den GutsMuthsern. Nach dem Mittag sind die Basketballer dran. Und dann wird die Spielfläche für den Floorball hergerichtet.