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  7. Harzkreis verliert Arbeitskräfte: Anwerbeprogramme aus Mexiko und Kolumbien im Fokus

Alarmierende Zahlen Harz verliert bis 2040 fast ein Fünftel seiner Arbeitskräfte – kann Zuwanderung das noch retten?

Im Harz droht ein dramatischer Arbeitskräfteschwund. Trotz gezielter Anwerbung aus dem Ausland gelingt es bisher nur, den Abwärtstrend leicht zu bremsen. Eine Studie offenbart, welche Regionen schon bald besonders hart getroffen werden könnten.

Von Sabine Scholz Aktualisiert: 16.02.2026, 10:08
Die jungen Kolumbianer Juan Aranguren Rios (l.) und Paula Pimzón Morales kümmern sich hier in der Evangelischen Stiftung Neinstedt (Harz) um Lukas, der sehr gerne malt.
Die jungen Kolumbianer Juan Aranguren Rios (l.) und Paula Pimzón Morales kümmern sich hier in der Evangelischen Stiftung Neinstedt (Harz) um Lukas, der sehr gerne malt. Foto: Rita Kunze

Halberstadt. - Die Lücke zwischen Arbeitskräften, die in den Ruhestand gehen und denen, die nachkommen, wird immer größer. Die demografische Entwicklung in Sachen erwerbstätige Bevölkerung ist laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung deutlich. Anwerbekampagnen sollen helfen, dem Mangel entgegenzuwirken. Doch tun sie das?