1. MZ.de
  2. >
  3. Lokal
  4. >
  5. Nachrichten Quedlinburg
  6. >
  7. Verdi: Tarifstreit am Harzklinikum: Mehr Geld für Schichtdienst – dennoch Enttäuschung

Verhandlungen von Verdi Tarifkompromiss am Harzklinikum: Mehr Geld für Schichtdienst – aber Enttäuschung bei vielen Beschäftigten

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 2.000 Beschäftigten des nichtärztlichen Personals im Harzklinikum haben sich die Geschäftsleitung und die Verhandlungsführer der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Montag (23. Februar) auf einen Abschluss verständigt. Was dahinter steckt.

Von Dennis Lotzmann Aktualisiert: 23.02.2026, 18:33
Die Gewerkschaft Verdi hat am Montag (23. Februar) den Traifstreit mit der Leitung des Harzklinikums mit den Standorten Quedlinburg, Wernigerode (im Foto) und Blankenburg begelegt. Vorerst.
Die Gewerkschaft Verdi hat am Montag (23. Februar) den Traifstreit mit der Leitung des Harzklinikums mit den Standorten Quedlinburg, Wernigerode (im Foto) und Blankenburg begelegt. Vorerst. Foto: Ingo Kugenbuch

Landkreis Harz. - Die Verhandler der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatten mit Blick auf die rund 2.000 tangierten Beschäftigten im nichtärztlichen Bereich des Harzklinikums klare Forderungen präsentiert: Unter anderem sollten die regulären Entgelte um acht Prozent, mindestens aber 350 Euro monatlich steigen. In ihrer zweiten Verhandlungsrunde einigten sich die beiden Tarifparteien auf ein „kleines Paket“, wie Verdi-Verhandlungsführer Philipp Motzke-Bohn am Montagnachmittag (23. Februar) sagte. Doch nicht alle Beschäftigten können jubeln.