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Kultur in Naumburg Zwei Museen beenden am 1. März ihre winterliche „Energiespar“-Pause

Besucher werden in der „Hohen Lilie“ in Naumburg und im Romanischen Haus in Bad Kösen ab 1. März wieder empfangen. Was geplant und zu sehen ist.

22.02.2023, 11:13
Das Naumburger Stadtmuseum "Hohe Lilie" öffnet am 1. März wieder seine Pforten. Es war neben dem Romanischen Haus in Bad Kösen im Dezember geschlossen worden, um Energiekosten zu sparen.
Das Naumburger Stadtmuseum "Hohe Lilie" öffnet am 1. März wieder seine Pforten. Es war neben dem Romanischen Haus in Bad Kösen im Dezember geschlossen worden, um Energiekosten zu sparen. (Foto: Torsten Biel)

Naumburg/jak - Das Naumburger Stadtmuseum Hohe Lilie und das Romanische Haus in Bad Kösen mit der Käthe-Kruse-Puppenausstellung begrüßen ab dem 1. März wieder ihre Gäste. „Aufgrund verstärkt touristischer Anfragen und milder Temperaturen beenden die zum 24. Dezember geschlossenen Museen damit ihre Winterruhe, die aufgrund von Energiespar-Maßnahmen im Dezember von der Stadt Naumburg beschlossen wurde.

Eintritt frei am 1. März

Alle Kultur- und Kunstinteressierten sind dann zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder eingeladen, in die Geschichte von Naumburg und Bad Kösen einzutauchen“, teilt die Museumsverwaltung mit. Am 1. März ist der Eintritt ins Stadtmuseum Hohe Lilie sowie in das Romanischen Haus Bad Kösen für alle Besucherinnen und Besucher frei.

Überdies präsentiert das Stadtmuseum Hohe Lilie noch bis zum 4. Juni die Ausstellung „Von der Kunst, Bekanntes neu zu entdecken“ mit Gemälden und Grafiken aus vier Jahrhunderten. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf einen imaginären Spaziergang durch Naumburg begeben und dabei die Stadt aus ganz ungewöhnlichen Blickwinkeln kennenlernen. „Interessant ist die Kabinettausstellung übrigens nicht nur für Erwachsene, auch Schülerinnen und Schüler können in der Ausstellung viel Wissenswertes über die Sehenswürdigkeiten der Stadt erfahren“, heißt es in der Pressemitteilung.

Sonderausstellung zu Käthe Kruse geplant

Allen Puppenliebhabern ist ein Ausflug in die seit 2019 inhaltlich und gestalterisch überarbeitete Dauerausstellung zur weltbekannten Puppenmacherin und Unternehmerin Käthe Kruse zu empfehlen. Bis 1964 wurden in Bad Kösen Puppen in den Käthe-Kruse-Werkstätten, unweit vom Romanischen Haus, hergestellt. In der Ausstellung sind über 150 Käthe-Kruse-Puppen von den Anfängen bis nahezu zur Gegenwart zu sehen.

„Nicht in Winterruhe verfallen ist die Museumsverwaltung, die beständig an neuen Ausstellungen und Projekten arbeitet“, erklärt diese. So ist für Ende April eine Sonderausstellung geplant, die Käthe Kruses weltweiten Einfluss auf die Puppenindustrie beleuchtet. In Kooperation mit dem Puppendoktor und -sammler Thomas Dahl aus Bonn erarbeitet das Stadtmuseum eine Ausstellung, die viele Puppen aus unterschiedlichsten Puppenmanufakturen weltweit zeigen wird. Eine einmalige Schau, welche bis zum 31. Oktober in der Kunsthalle auf dem Gelände des Romanischen Hauses präsentiert wird.

Geöffnet haben beide Museen ab 1. März wieder dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr.