Mein eigener Chef Mein eigener Chef: Ehemann herrscht über Topf und Pfanne
Beuna/MZ. - "Die erste Woche lief es außerordentlich gut. So könnte es das ganze Jahr über gehen", meint Jana Grauert und ist zuversichtlich. "Meine einstige Kundschaft wird mich schon nicht vergessen", hofft die junge Frau. Sie hatte im vergangenen Jahr im Beunaer Sportlerheim gekellnert, war dann arbeitslos geworden. Und weil sie sich mit diesem Zustand partout nicht abfinden wollte, wagte sie den Sprung in die Selbstständigkeit, ist nun ihr eigener Chef. Im Seitentrakt des Einkaufszentrums Beuna, direkt vor dem Hauptsitz des Post-Fleischereiunternehmens, hat sie seit Jahresbeginn ihr "Schlemmerstübchen" geöffnet.
Die jahrelange Erfahrung im Geststättengewerbe kommt ihr dabei zugute; Ehemann Tilo, der die Idee mit dem Namen für die kleine Gaststätte hatte, ist Herrscher über Töpfe und Pfannen in der Küche des kleinen Restaurants. In dem man vom Ragout fin, über Zigeunersteak auch Geflügel- und Fischgerichte schlemmern kann. Für kleine Gäste ist das Gericht "Naschkatze" - Kartoffelpuffer mit Apfelmus - zu empfehlen. Gearbeitet wird ohne Ruhetag von 9.30 bis 14 Uhr und von 16 bis 23 Uhr. Am Sonnabend geht''s ohne Pause durch. "Wir versorgen auch zu Familienparties und liefern Essen zum Beispiel für Senioren frei Haus an", so die junge Chefin. Von der noch zu erfahren war, dass peu a peu auch Faschingsfeiern, Haus-Schlachteabende und Frühjahrstanz vorgesehen sind. Ergänzen will die Neustarterin ihr Schlemmerecken-Angebot noch mit einer Kuchenpalette; im Frühjahr soll noch Eis hinzu kommen.