Kulturkeller Oelgrube

Kulturkeller Oelgrube: Veranstalter machen den Herbst bunt

Merseburg - Der Herbst muss nicht grau sein - der Kulturkeller Oelgrube will den Beweis antreten mit einem kleinen aber feinen Programm für September, Oktober und November.

Der Herbst muss nicht grau sein - der Kulturkeller Oelgrube will den Beweis antreten mit einem kleinen aber feinen Programm für September, Oktober und November.

Den Auftakt machen ein sehr bekanntes und ein sehr schönes Gesicht, die am 23. September allerdings nicht mit ihrem Aussehen punkten wollen. Schauspieler Wolfgang Winkler - unter anderem Polizeiruf-Kommissar im Ruhestand und und Rentnercop beim WDR - und Bastienne Voss (Buchautorin, Herausgeberin und ehemalige Distel-Kabarettistin) lesen und singen erstmals veröffentlichte Texte des im Jahre 2013 verstorbenen Kabarettautors Peter Ensikat.

Kabaretttheater

Die Sammlung des im September 2015 unter dem Titel „Glaubt mir kein Wort“ erschienenen Buchs umfasst Texte, die Ensikat für das Berliner Kabaretttheater Distel geschrieben hatte. In mehr als 120 Satiren entlarvt der legendäre Kabarettist Peter Ensikat augenzwinkernd die Absurditäten unserer Welt - egal ob es um große Politik geht oder um alltägliche Beziehungsprobleme. Kabarettistische Glanzstücke, von zum Teil erschreckender Aktualität.

Im Oktober kommt dann einer in den Kulturkeller, der schon mal da war: Wolf Maahn spielt  „Unter einem großen Himmel“. Der Mann der insgesamt über 1.200 Konzerte und etliche Festivals unter anderem mit Bob Marley, Fleetwood Mac oder Bob Dylan gespielt hat, ist eine der größten deutschen Live-Legenden und hat sein Publikum schon das eine oder andere Mal glückstrunken gespielt, wie die Presse berichtete. Ende 2015 erschien sein lang erwartetes Studioalbum „Sensible Daten“ mit brandneuen Songs, die er natürlich für Merseburg im Gepäck hat. Eine Gitarre und ein stampfender Fuß auf der Bühne des Kulturkellers Oelgrube - mehr braucht es vermutlich nicht, um auch am 22. Oktober den Funken überspringen zu lassen.

Wolf Maahn

„Wolf Maahn kommt schon zum zweiten Mal nach Merseburg“, erzählt Hans-Hartwig Schulz, der Vereinschef der Oelgrube. „Und er ist damit nicht der einzige Wiederholungstäter. Ulla Meinecke kommt zum Beispiel im März nächsten Jahres wieder, und auch Purple Schulz hat schon wieder seinen Termin für 2017.“ Mittlerweile habe die Merseburger Oelgrube einen so guten Ruf, dass  einige Künstler von selbst anfragen, ob sie in der Domstadt auftreten könnten.

Nachdem Anfang 2015 Puhdys-Frontmann Dieter „Maschine“ Birr in der Oelgrube zu Gast war, kommt am 19. November sein Sohn Andy mit seiner Band vorbei. Und das sind - natürlich - Bell, Book & Candle mit Hendrik Röder (Sohn von Puhdys-Urgestein Peter Meyer) und Jana Groß.

Bell, Book & Candle sind eine der wenigen deutschen Rockbands, die auch international Erfolge feiert. „Rescue Me“ war nicht nur in Deutschland ein Riesenhit, sondern auch in vielen Ländern weltweit erfolgreich. Sie kommen mit einer Unplugged-Show nach Merseburg, und in der intimen Atmosphäre der Oelgrube gibt es sicherlich auch schon einige der neuen Songs zu hören.

Tickets für alle Veranstaltungen sind in der Oelgrube, in der Tourist-Information oder unter www.oelgrube.info erhältlich. (mz/und)