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Bauarbeiten an Straßen in Merseburg Bauarbeiten an Straßen in Merseburg: Lediglich am Netto muss es Probleme

Von Undine Freyberg 24.09.2020, 11:00
Um für die neue Asphaltschicht einen möglichst sauberen Untergrund zu haben, werden die letzten Reste der abgefrästen Deckschicht weggekehrt.
Um für die neue Asphaltschicht einen möglichst sauberen Untergrund zu haben, werden die letzten Reste der abgefrästen Deckschicht weggekehrt. Undine Freyberg

Merseburg - Die große Fräse ist längst durchgerauscht durch die Klobikauer Straße. Zwischen B91 und Netto hat die Maschine am Dienstag und Mittwoch vier Zentimeter des alten Straßenbelages heruntergefressen. Eine Kleinfräse ist noch unterwegs, um auch auch noch die kleinsten Rückstände zu entfernen - vor allem in den Kurven an den Einfahrten zu den Nebenstraßen. Eine große Kehrmaschine kehrt die letzten Reste der Fräsarbeiten weg.

Autos können im Schritttempo in die Straße hineinfahren und kommen auch durch bis zur Oeltzschnerstraße. „Das funktioniert ganz gut, die Leute kommen eigentlich in jede Straße rein“, sagt Konstantin Gebhardt von der halleschen Firma Strabag.

Lediglich am Netto muss es Probleme gegeben haben

Lediglich am Netto muss es Probleme gegeben haben, da der Markt nur eine Einfahrt hat. Und die ist eben genau in der Klobikauer Straße, wo aktuell auf rund 450 Metern die Straßendecke erneuert werden soll. Wenn alles planmäßig läuft, soll am Freitag die eine Spur der Klobikauer Straße und am Samstag die andere Spur mit einer neuen Asphaltdecke versehen werden.

Bereits für Donnerstag und Freitag dieser Woche sind die Asphaltarbeiten auf einer Hälfte der Weißenfelser Straße (zwischen B181 und Kreisel) und in der Bahnhofstraße vorgesehen. Wenn dann auch noch die Markierungsarbeiten abgeschlossen sind, dürften damit drei Straßenabschnitte bereits in wenigen Tagen wieder in einem ziemlich ordentlichen Zustand sein, wie er seit Jahren nicht mehr war. Dann können sich auch alle Autofahrer, die sich in der Domstadt nicht so gut auskennen, wieder auf ihre Navis verlassen.

2. Bauabschnitt: „Das machen wir dann im Oktober“

Aktuell sieht man ja immer wieder Wagen mit auswärtigen Kennzeichen, die vergeblich versuchen, in die Bahnhofstraße, die Weißenfelser Straße oder auch in die Poststraße hineinzufahren. Die zweite Hälfte der Weißenfelser Straße (Kreisel bis B181) gehört übrigens bereits zum 2. Bauabschnitt. „Das machen wir dann im Oktober“, so Gebhardt.

Ebenfalls im Oktober ist dann die Geusaer Straße an der Reihe. Zwischen Teichstraße und B91 soll auch hier aus dem Flickenteppich wieder eine ansehnliche Straße werden. Ob auch hier der straffe Zeitplan von nur wenigen Tagen Sperrung funktionieren wird, zeigt sich möglicherweise erst, wenn die alte Deckschicht abgefräst ist. (mz)

Auch kleinste Flächen werden abgefräst.
Auch kleinste Flächen werden abgefräst.
Undine Freyberg