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Rechte DemosTausende Menschen bei Protesten gegen Bundesregierung in Magdeburg - Gegendemo nicht weit entfernt

Demonstranten fordern in Magdeburg den Sturz der Bundesregierung und bezeichnen deren Corona-Maßnahmen als Verbrechen. Auch die AfD ist dabei. Gegenproteste ganz in der Nähe gibt es auch.

Aktualisiert: 16.09.2023, 16:13
Anhänger rechter Gruppierungen protestieren gegen die Politik der Bundesregierung während einer Versammlung mit Teilnehmern aus dem rechten Spektrum auf dem Domplatz in Magdeburg.
Anhänger rechter Gruppierungen protestieren gegen die Politik der Bundesregierung während einer Versammlung mit Teilnehmern aus dem rechten Spektrum auf dem Domplatz in Magdeburg. Foto: picture alliance/dpa | Michael Bahlo

Magdeburg/dpa - Etwa 2.000 Menschen haben am Samstag laut Polizei auf dem Domplatz in Magdeburg mit Slogans wie "Deutschland steht auf! Neustart Demokratie" gegen die Bundesregierung demonstriert.

Unter den Beteiligten der als "überparteilichen Kundgebung zum bundesweiten Tag der Wahrheit" ausgerufenen Veranstaltung waren nach Angaben von dpa-Reportern Anhänger und Mitglieder mutmaßlich rechter Gruppierungen, Parteien wie die AfD und Die Basis sowie Verbände und Institutionen, die sich kritisch zu den Corona-Schutzmaßnahmen positionierten.

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Gezeigt wurden Schilder und Fahnen mit Aufschriften wie "Wir sind die rote Linie", "Gesund ohne Zwang" und "Politiker müssen haften". Es gab Redebeiträge und Musik.

Nach Angaben eines Polizeisprechers protestierten rund 140 Menschen vor dem Domportal unter dem Motto "Deutschland steht auf? Wir nehmen Platz!" gegen die Kundgebung auf dem Domplatz. Aufgerufen hatten das zivilgesellschaftliche Bündnis Solidarisches Magdeburg und die Linksjugend.

Sie wollten nach eigenen Angaben ein Zeichen gegen rechte Ideologien und Verschwörungserzählungen setzen. Bis zum Nachmittag gab es nach Polizeiangaben keine Störungen oder Zwischenfälle.