Ein Riese im Minitopf

Die riesige Physalis-Pflanze von Hannelore Klabis aus Großpaschleben

Seit Jahren hat Hannelore Klabis aus Großpaschleben nun schon Physalis. Das Exemplar, das dieses Jahr auf ihrer Terrasse steht, ist jedoch besonders groß.

Von Stefanie Greiner
Wie groß die Physalis inzwischen geworden ist, erstaunt Hannelore Klabis und Horst Hudec.
Wie groß die Physalis inzwischen geworden ist, erstaunt Hannelore Klabis und Horst Hudec. (Foto: Ute Nicklisch)

Großpaschleben/MZ - Eine Frage bekommt Hannelore Klabis immer wieder gestellt: „Was hast du denn mit dem Ding gemacht?“ Gemeint ist ihre Physalis. Die Pflanze wächst und wächst. Sie hat längst die Überdachung der Terrasse erreicht.

Im Mai hat die Großpaschlebenerin die Andenbeere, wie die Physalis auch genannt wird, in einem Baumarkt gekauft. Die Pflanze war da etwa 30 Zentimeter hoch. In den vergangenen Jahren hat die Hobbygärtnerin ihre Physalis immer selbst gezogen. Dieses Mal jedoch sollte es eine gekaufte Pflanze sein.

Die Physalis einmal am Tag zu gießen, reicht nicht aus

Hannelore Klabis liebt die fein-säuerlich schmeckenden Früchte. Vor allem wegen ihres hohen Vitamingehaltes. Die ersten konnte sie bereits ernten. Der Standort der Andenbeere ist ideal - warm, sonnig, geschützt.

Eine Frucht der Riesenphysalis in Großpaschleben
Eine Frucht der Riesenphysalis in Großpaschleben
(Foto: Ute Nicklisch)

Die Physalis einmal am Tag zu gießen, reicht nicht aus. Die Großpaschlebenerin muss zwei- bis dreimal am Tag zur Gießkanne greifen. „Sonst lässt sie die Blätter hängen.“ Verglichen mit der Pflanze, die inzwischen rund zwei Meter hoch ist, wirkt der Topf, in dem sie steht, jedoch eher mickrig. „Ich traue mich nicht, sie umzutopfen. Aus Angst, dass die Pflanze eingeht.“

Hannelore Klabis liebt ihren kleinen Garten an ihrem Haus in Großpaschleben

Hannelore Klabis liebt ihren kleinen Garten an ihrem Haus in Großpaschleben. Hier wachsen Himbeeren, Erdbeeren und Brombeeren, Paprika und Tomaten. „Ich versuche, vieles selbst zu züchten“, sagt die Hobbygärtnerin. Im Moment sind es Mispeln. An ihrer Terrasse stehen außerdem Astern und Rosen. Auf ihre Rosen ist Hannelore Klabis in diesem Jahr besonders stolz. „Die blühen zum dritten Mal.“

Hinter dem Haus ist ihr Gartenreich, neben dem Haus hat Horst Hudec, ihr Partner, ein Stück für sich. Dort stehen unter anderem seine Dahlien und Phacelia.

Das kleine Grundstück möchte die Großpaschlebenerin nicht missen. „Man kann auch aus etwas Kleinem viel machen“, sagt sie. Was sie gern noch anpflanzen würde? Hannelore Klabis winkt zufrieden ab. „Der Garten ist ausgereizt.“ Für neue Pflanzen sei kein Platz mehr. Ihre Leidenschaft für Blumen setzt sich deshalb im Haus fort. Die Hobbygärtnerin schätzt, dass da rund 100 Pflanzen stehen. „Das macht Arbeit beim Gießen.“

Die Physalis auf ihrer Terrasse fasziniert Hannelore Klabis jeden Tag aufs Neue. „So eine große hatte ich noch nie“, sagt sie. „Ein Wunder“ nennt sie die riesige Pflanze.