Ende der Corona-Pause

Am Wochenende ist wieder Handwerker- und Töpfermarkt in Köthen

Organisatorin Heike Wedel erzählt, worauf Besucher achten müssen.

Von Stefanie Greiner
Töpfermarkt
Töpfermarkt (Foto: Susann Salzmann)

Köthen - Ihr Optimismus ist ansteckend. Viele Händler haben sich schon bei Heike Wedel bedankt. Dafür, dass sie trotz aller coronabedingten Widrigkeiten nicht aufgehört hat, daran zu glauben, dass der Handwerker- und Töpfermarkt stattfinden kann. Und tatsächlich. Nachdem die Köthen Kultur und Marketing GmbH (KKM) in den zurückliegenden Monaten etliche Veranstaltungen absagen musste, geht es im Juni endlich wieder los. Mit Konzerten, mit geöffneten Museen, mit Märkten.

Am 12. und 13. Juni ist Handwerker- und Töpfermarkt. Der mittlerweile 24. Auf der Wiese am Veranstaltungszentrum in Köthen bieten Händler jeweils ab 10 Uhr neben Getöpfertem unter anderem Floristik, Glaskunst, Schmuck und Filzwaren sowie Kaffee, Honig, Kräuter und Whisky an. „Die Händler freuen sich. Wir freuen uns“, sagt Heike Wedel, die den Markt organisiert.

Die Besucher müssen getestet, vollständig geimpft oder genesen sein - und das auch vorweisen können

Der Eintritt ist frei. Dass das Gelände dennoch abgesperrt sein wird, hängt mit den Einlasskontrollen zusammen. Zur gleichen Zeit dürfen nur 250 Personen den Markt besuchen. So sehen es die aktuellen Corona-Vorgaben des Landes vor. Das muss natürlich kontrolliert werden. Mitarbeiter der KKM stehen am Einlass. Sie verteilen Chips an die Besucher, um einen Überblick zu haben, dass wirklich nur 250 auf dem Gelände sind. Die Chips werden nach dem Besuch wieder abgegeben und desinfiziert.

Noch etwas ist vorgeschrieben: Die Besucher müssen getestet, vollständig geimpft oder genesen sein - und das auch vorweisen können. Am Samstag ist das Testzentrum in der Springstraße geöffnet, am Samstag und Sonntag das der Helios-Klinik. Hier werden kostenlose Tests angeboten. Wer beides nicht nutzen kann, dem bietet die KKM in Zusammenarbeit mit der Sanitätsschule von Raymond Schulz auch vor Ort die Möglichkeit an, einen Corona-Test zu machen. Dieser kostet fünf Euro. Die üblichen Abstände müssen eingehalten werden - auch an den Ständen. Alle Händler und Besucher müssen ei-nen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Organisatorin rechnet mit 40 bis 50 Händlern

Heike Wedel hofft, dass sich die Besucher durch die Corona-Auflagen nicht davon abhalten lassen, den Markt zu besuchen. „Ich hoffe, dass die Testpflicht noch wegfällt.“ Die sieht die Organisatorin des Handwerker- und Töpfermarktes als größte Hürde für Besucher - und damit auch als Grund für Händler, wieder abzuspringen. Die meisten aber haben ihre Teilnahme bestätigt. Sie rechnet mit 40 bis 50 Händlern.

Heike Wedel liebt es, Veranstaltungen zu organisieren - neben Märkten auch Messeauftritte - und bedauert die lange coronabedingte Pause. Sie nutzte die Zeit, um alte Kontakte zu pflegen und neue Kontakte aufzubauen. Wenigstens telefonisch oder digital. Die KKM-Mitarbeiterin ist umso erleichterter, dass es jetzt endlich wieder losgeht.

Das Testzentrum in der Springstraße ist am Samstag von 9 bis 16 Uhr geöffnet, das Testzentrum der Helios-Klinik am Samstag von 8 bis 12 und am Sonntag von 14 bis 16 Uhr. (mz)