Tradition

Schulfest in Jessen soll im Rahmen des Machbaren möglich sein

Der Schulfest-Verein hat Ideen entwickelt. Was sich umsetzen lässt, ist noch unklar.

Von Frank Grommisch
Schul- und Heimatfest in Jessen in der Vergangenheit
Schul- und Heimatfest in Jessen in der Vergangenheit (Foto: Archiv/Christel)

Jessen - Die Lockerungen aufgrund sinkender Inzidenzwerte in der nun schon weit über einem Jahr andauerenden Corona-Pandemie nähren Hoffnungen. Sie betreffen auch das Jessener Schul- und Heimatfest. Die 183. Ausgabe steht an. Organisatoren und Gäste hoffen darauf, dass an den traditionellen Tagen im August in Jessen verschiedene Angebote unterbreitet werden können.

In kleinem Rahmen

Absprachen dazu wurden in einer Beratung der Arbeitsgruppenleiter des Schul- und Heimatfestvereins getroffen, wie Nancy Auch und Reno Sperlich informierten. Dabei sei der Stand der Dinge zur Sprache gekommen und über Mögliches geredet worden. Als sicher kann derzeit gelten, dass das 183. Schul- und Heimatfest in kleinem Rahmen gefeiert wird, ab 30. Juli. Höhepunkt wird der zweite Sonntag im August sein, so wie es die Jessener in ihrem Heimatlied singen.

Einen Jahrmarkt soll es auf jeden Fall geben, sagt Reno Sperlich, der dafür wie im vergangenen Jahr Organisation und Verantwortung übernimmt. Angebote auf dem Schulfestplatz wird es nach jetzigem Stand vom 6. bis zum 9. August geben, möglichst etwas umfangreicher als im vergangenen Jahr, fügt Reno Sperlich an. Der Montag, 9. August, solle, wie es Tradition in Jessen ist, vor allem die Familien ansprechen.

Ein Feuerwerk soll möglichst gezündet werden, so es die dann herrschende Waldbrandgefahrenstufe zulässt. An dem 6. August, das ist ein Freitag, soll der Jahrmarkt ab 16 Uhr geöffnet haben, an den Tagen danach von 11 bis 23 Uhr. Dort postiert werden könnten vier oder fünf Großfahrgeschäfte, sagt der Schausteller, der dafür bereits Absprachen getroffen hat, außerdem drei Kinderkarussells. Hinzu kämen Spiel- und Unterhaltungsgeschäfte sowie Versorgungsstände.

Warten auf Verordnung

Der eine oder andere Programmpunkt ist im Gespräch, die eine oder andere Überraschung ebenfalls, sagt Nancy Auch, die der Arbeitsgruppe Heimatabend angehört. Doch derzeit sei es noch zu früh, darüber zu sprechen, merkt sie an. Es könnten Hoffnungen geweckt werden, die sich dann vielleicht doch nicht erfüllen lassen, bittet sie um Verständnis. Was konkret möglich sein wird, darüber wird wohl die nächste Landesverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie Auskunft geben. Sie ist für Ende Juni angekündigt. „Alles, was ausschöpfbar ist, werden wir machen“, äußert Reno Sperlich.

In diesen Tagen gibt es im Schul- und Heimatfestverein noch ein anderes Thema, die Vorstandswahl. Gewählt wird per Brief. Ausreichend Kandidaten für das Führungsgremium stehen zur Verfügung. Nancy Auch und Reno Sperlich gehören dazu. Der bisherige Vorsitzende Raik Seidel nicht mehr. (mz)