Einweihung in Schweinitz

Einweihung in Schweinitz: Neue Spielgeräte an der Grundschule

Schweinitz - Die Grundschule Schweinitz hat neue Spielgeräte. Sie sind Teil eines anspruchsvollen Projekts.

Von Frank Grommisch

„Einen ganz besonderen Tag“, wie es Martina Nowack, Leiterin der Grundschule Schweinitz, formuliert, erleben die Mädchen und Jungen der Bildungseinrichtung am Mittwochmorgen. Da sitzen sie nicht in Klassenräumen, sondern stehen auf dem Schulhof, der inzwischen um mehrere Attraktionen reicher geworden ist.

Bislang haben die Kinder sehnsüchtig auf das Areal geschaut, so Martina Nowack. „Heute ist es soweit.“ Sie können die Spielgeräte erfreut in Besitz nehmen. Und auf die Frage, ob das Spielgelände denn gefalle, schallt ein vielstimmiges „Ja“ über den Hof.

Schulhofkonzept umgesetzt

Verwirklicht werden konnte das Projekt in enger Gemeinschaftsarbeit verschiedener Beteiligter. Martina Nowack und Jessens Bürgermeister Michael Jahn (SPD) bedanken sich bei allen, die das ermöglicht haben. Von nun an können die Mädchen und Jungen eine Zweierschaukel und ein Dreierreck nutzen, die durch den Kinderförderverein angeschafft wurden. Die Stadt kaufte eine Turmkombination und eine Vierer-Wippe.

Firmen unterstützten beim Transport bzw. bei der Komplettierung der Anlage unmittelbar am Schulgebäude. Innerhalb von elf Jahren, solange wird an dem anspruchsvollen Schulhofkonzept bereits gearbeitet, habe sich das Areal in einen tollen Schulhof verwandelt, stellt Martina Nowack fest. Auch die Kinder, deren Eltern und Großeltern hätten daran Anteil, etwa durch die Teilnahme an den Sponsorenläufen. Hortleiterin Sylke Behnke erinnert daran, wie sich das Gelände im Laufe der vergangenen Jahre verwandelt hat.

Anfangs war ein Maislabyrinth gestaltet worden. Jetzt sind Obstholzlabyrinth, Kleinspielfeld, Sandspielgelände wesentliche Elemente neben dem neuen Spielplatz. Bei dem Entwickeln des Areals habe stets im Vordergrund gestanden, was sich die Kinder wünschen, sagt Sylke Behnke. Sie gehört dem Vorstand des Kinderfördervereins ein, der von Uwe Wenzel geführt wird. Auch er freut sich am Mittwoch, dass die Kinder jetzt so ein Spielgelände nutzen können.

Wenn die Kinder direkt mit in Planungen einbezogen werden, so Sylke Behnke, gehen sie behutsamer mit dem Geschaffenen um und es verhindere Aggressionen. Damit gebe es an der Bildungseinrichtung keine Probleme, versichern Behnke, Nowack und Wenzel.

Kraft des Zusammenhalts

Wenn der Schulhof kindgerecht gestaltet ist, dann beuge das Ärger und Streit vor, meint Martina Nowack. Ein gutes Klima an der Schule spreche sich herum und trage auch dazu bei, dass Leute bereit sind, Vorhaben an der Bildungseinrichtung zu unterstützen, äußert Sylke Behnke. Der Schulhof zeige zudem, was möglich ist, wenn zusammengehalten wird, so Michael Jahn. Das würden die Kinder in ihrem Leben noch öfters bestätigt kommen und deshalb sollten sie diese Lehre beherzigen. (mz)